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Livio Bieler und Seraina Boner gewinnen Jubiläums-Surselva-Marathon

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Foto: Urs Steger

Die Jubiläumsaustragung (30. Auflage) des Surselva Marathons in Sedrun, der zur Swiss Loppet Serie zählt, wurde eine ganz klare Sache von Livio Bieler (Davos) bei den Männern und Seraina Boner (Klosters) bei den Frauen.

Totaler Bündner Triumpf der Bündner Langläufer und Langläuferinnen in der Surselva. Neben den beiden Tagessiegen von Livio Bieler und Seraina Boner auf der Originalstrecke von 25 Kilometern, sowie Jon-Fadri und Niculina Nufer auf der Ministrecke (12,5 km), gab es nicht weniger als 12 Kategoriensiege. Dazu kommen noch weitere 19 Podestplatzierungen. Die äusseren Bedingungen in Sedrun waren ausgezeichnet, die Loipe in einem tadellosen und hervorragenden Zustand.

Für Weltcupläufer Livio Bieler, der im letzten Jahr hinter Curdin Perl als Zweiter einlief, ging ein kleiner Bubentraum in Erfüllung. „Ich wollte schon immer mal so ein Steinbockgehörn gewinnen“. Er fühlte sich sehr gut und machte von Anfang an Tempo und konnte sich schon bereits kurz nach dem Start nach rund drei Kilometern von der übrigen Konkurrenz absetzen. „Ich wollte heute unbedingt gewinnen und habe so auch von A-Z Vollgas gegeben“, so Bieler weiter. Fabio Lechner (Davos) wurde mit einem Rückstand von 2:38 Minuten Zweiter und auf den dritten Platz lief Gian Duri Melcher (Samedan). Vorjahressieger Curdin Perl, der im letzten Jahr nach der Tour de Ski von seiner Aktivkarriere zurückgetreten war, wurde Vierter. Eine ausgezeichnete Leistung zeigten die beiden einheimischen Jungen Cla-Ursin Nufer (Rueras) und Fadri Luis Schmid (Sedrun). Die beiden 18-jährigen belegten die Plätze fünf (Nufer) und neun (Schmid). Für Nufer reichte es hinter Livio Bieler und Fabio Lechner zum dritten Kategorienrang. Der unverwüstliche Arno Baselgia (Lantsch/Lenz) lief als 14. erneut in die Top 15. Er holte sich den Kategoriensieg M50.

Boners dritter Sieg

War es für Livio Bieler die Siegpremiere beim Surselva-Marathon, nahm die ehemalige Weltcupläuferin Seraina Boner nach 2009 und 2010 zum dritten Mal das begehrte Steinbockgehörn mit nach Hause. Sie nahm der Luzernerin Claudia Schmid fast fünf Minuten ab. Dritte wurde Sandra Wagenführ (Davos Platz).
Der Mini Surselva über 12,5 Kilometer wurde sowohl bei den Frauen wie Männern von der Jugend dominiert. Bei den Männern fiel die Entscheidung aber äusserst knapp. Der 15-jährige Jon Fadri Nufer verwies den 18-jährigen Engadiner Flurin Wehrli hauchdünn um 1,3 Sekunden auf den zweiten Platz. Nufers Schwester, die 16-jährige Niculina, konnte die 19-jährige Lena Kropf (Rabius) um 16 Sekunden auf den Ehrenplatz verweisen.

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