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Rekordwinter für die Swiss-Ski Breitensport-Anlässe

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Das Schulprojekt Swisscom SnowDays school erlebte 2018/19 eine Teilnehmersteigerung von 10%.

Die Breitensport-Abteilung von Swiss-Ski blickt auf ein Rekordjahr zurück: Mit rund 76'000 Teilnehmenden bewegte Swiss-Ski im Winter 2018/19 so viele Schneesportbegeisterte wie noch nie zuvor. Was genau hinter der Zahl steckt, weiss Gary Furrer, Leiter Breitensport, Mitglieder und Relations bei Swiss-Ski.

Die Breitensport-Statistik 2018/19 in Bezug auf die Teilnehmerzahlen lässt sich einmal mehr sehen. Wie kam es zu diesem erfreulichen Ergebnis?

Viel trug sicher der schneereiche Winter mit Schnee bis in die tieferen Lagen und das gute Wetter in der Hauptsaison bei. Unsere breit aufgestellten Eventserien in den verschiedensten Sportarten bieten zudem für jeden Schneesportler, ob jung oder alt, ein passendes Angebot. Zu erwähnen sind sicher auch die in den letzten Jahren stark ausgebauten Schulprojekte, welche vielen Kindern den Einstieg in den Schneesport ermöglichen und erfreulichen Anklang finden.

In welchem Projekt war die grösste prozentuale Teilnehmersteigerung zu beobachten? Und warum deiner Meinung nach gerade hier?

Wir hatten bei 6 der 22 Projekte und Eventserien, welche von Swiss-Ski organisiert oder koordiniert werden neue Teilnehmerrekorde. Bei diesen sticht vor allem das Schulprojekt Swisscom SnowDays school mit einer Steigerung von über 10% heraus. Zurückführen lässt sich diese Zahl darauf, dass wir wetter- und schneebedingt keine Absagen zu verzeichnen hatten, vor allem aber auch auf die engagierte Unterstützung von allen Partnern wie den Seilbahnen, den Schneesportschulen, den Sportgeschäften (Mietmaterial), den Bergrestaurants und den Transportunternehmen, welche den Schulklassen ein top organisiertes Schneesporterlebnis ermöglichen.

Was ist dein persönliches Highlight des Winters 2018/19?

Bei diesem tollen Winter gab es unglaublich viele Highlights. Extrem Freude bereiteten mir aber neben unseren eigenen Projekten die unzähligen Anlässe unserer Skiclubs von denen einige wieder richtig Fahrt aufgenommen haben. Ich konnte hier beispielsweise die Glarner Kids Snow Days besuchen. Das ist ein von verschiedenen Skiclubs organisierter Anlass, der allen Kindern offensteht und einen spielerischen Einstieg in den Ski- oder Snowboardsport ermöglicht. Solche Anlässe sind Gold wert für die Entwicklung und Förderung des Skisportes.

Ist eine weitere Steigerung in der kommenden Saison überhaupt noch möglich – oder ist der Zenit erreicht?

Eine weitere Steigerung hängt von vielen Faktoren ab. Der Zenit ist grundsätzlich noch lange nicht erreicht. Wir müssen mit unseren Partnern weiter bestrebt sein, dass jedes Kind in der Schweiz einmal ein Erlebnis auf Ski oder auf dem Snowboard hat und damit die Freude am Schneesport geweckt wird. Das ist die Basis. Dazu braucht es weiterhin eine grosse Unterstützung unserer Sponsoren und Partner, vor allem aber Schnee für Pisten und Loipen.

Gibt es ein Breitensport-Projekt, das im Angebot noch fehlt und das du gerne realisieren würdest?

Durch die Abdeckung aller Schneesportarten sowie Eventserien vom Einsteiger bis zum Könner decken wir momentan ziemlich alle Bedürfnisse ab. Das grösste Potential sehe ich aktuell im Bereich Langlauf. Nach wie vor verzeichnen die Volkslangläufe des Swiss Loppet, ausser dem Engadin Skimarathon, jedoch keinen grossen Zuwachs an Teilnehmern, obwohl sie top organisiert sind und Loipen in herrlicher Schneelandschaft anbieten. Der Langlaufsport ist in den letzten Jahren definitiv jugendlicher und dynamischer geworden.

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