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Junioren-WM Tag 4 – Was bisher geschah

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Das Schweizer Team vor dem Lake Wanaka, vlnr: Sina Siegenthaler, Nicola Lubasch, Gabriel Zweifel, Sophie Hediger, Berenice Wicki, Moritz Boll, Ariane Burri, Elias Allenspach, Valentin Morel, Kim Gubser, Elias Rupp. Es fehlen die Snowboard Alpinen (spätere Anreise)

Seit vier Tagen läuft die Snowboard und Freestyle Junioren Weltmeisterschaften 2018 im neuseeländischen Cardrona. Das 1. Schweizer Edelmetall – eine bronzene Auszeichnung – riss sich heute Sophie Hediger im Snowboardcross unter den Nagel. Was sonst noch war und worauf du dich in den nächsten Tagen freuen kannst, erfährst du genau hier.

Big Air Snowboard und Freeski

Bereits am Eröffnungstag vergangenen Freitag wurde gefreestylt – und das nicht zu knapp. Beim Big Air Qualifikationswettkampf schafften die Snowboarder Ariane Burri und Moritz Boll sowie der Freeskier Kim Gubser den Sprung ins Finale. Der zweite Schweizer Freeskier Valentin Morel verpasste als 14. den Einzug in die Schlussrunde der besten zwölf nur knapp.

Der geplante Big Air Finaltag am 2. Tag fiel den garstigen Wetterbedingungen zum Opfer, der Sonntag sollte es richten. Doch auch am Sonntagmorgen liess heftiger Wind im Cardrona Ski Resort den Start weiter hinauszögern. Um die Mittagszeit konnten die Jungs und Mädels doch noch an die Arbeit, wobei bei den Snowboarderinnen der Wind wieder auffrischte, so dass dieser Final auf Mitte Woche verschoben werden musste.

Der Snowboarder Moritz Boll klassierte sich auf Rang 9 und zeigte sich nach dem Wettkampf nur mässig zufrieden mit seiner Platzierung: «Leider konnte ich meine Tricks nicht alle stehen, die während dem Training ziemlich gut liefen.» Das Niveau sei extrem hoch gewesen, meinte Boll. «Das ist meine dritte Junioren-WM und diese ist konkurrenzmässig mit Abstand die Härteste.» Siegreich war der X Games Goldmedaillengewinner Takeru Otsuka (JPN).

Nicht nur Boll hatte mit den Wetterbedingungen zu kämpfen, auch Freeskier Kim Gubser musste beim Versuch zum Triple öffnen. «Nach meinem ersten Run, ein perfekter Double Cork 1260, hatte ich noch zwei Chancen für den Triple. Beim ersten musste ich frühzeitig öffnen und den dritten Run konnte ich leider nicht sauber stehen», so der 18-jährige Davoser. Auch im Freeski Contest war das Niveau mit Weltcupfahrer sehr hoch. Juniorenweltmeister wurde der Amerikaner Mac Forehand, beim Frauenwettkampf – ohne Schweizer Beteiligung – gewann die Russin Anastasia Tatalina.

Snowboardcross

Am 4. Tag sicherte sich die Boardercrosserin Sophie Hediger Bronze – und somit das 1. Schweizer Edelmetall an den diesjährigen Junioren Weltmeisterschaften. Obwohl das Training nicht optimal verlief, packte Hediger spätestens im Rennen all ihre Künste aus: «Dieser Kurs ist zwar nicht meine Lieblingsstrecke, aber es ging gut zum Fahren. Im Finale erwischte ich einen schnellen Start und konnte meine Position während dem Rennen durchgehend verteidigen.» Sie sei eben eine Rennsau, gesteht die 19-jährige Zürcherin schmunzelnd.

Die weiteren Schweizer qualifizierten sich ebenfalls für die Finalläufe. Sina Siegenthaler, Beste in der Qualifikation, schied jedoch im Viertelfinal aus und belegte Rang 9. Bei den Männern klassierten sich Nicola Lubasch und Gabriel Zweifel auf den Rängen 13 und 26.

Ausblick (mit Schweizer Beteiligung)

Dienstag, 28. August
Snowboardcross Team Event

Mittwoch, 29. August
Snowboard Frauen Big Air Final – mit Ariane Burri
Freeski Slopestyle Qualifikation – mit Kim Gubser und Valentin Morel

Donnerstag, 30. August
Snowboard Slopestyle Qualifikation – mit Moritz Boll, Elias Rupp und Ariane Burri

Freitag, 31. August
Snowboard und Freeski Slopestyle Final

Sonntag, 2. September
Snowboard Halfpipe Qualifikation – mit Elias Allenspach und Berenice Wicki

Mittwoch, 5. September
Snowboard Alpin PGS – mit Gian Casanova, Sebastian Schüler und Xenia Spörri

Donnerstag, 6. September
Snowboard Alpin PSL – mit Gian Casanova, Sebastian Schüler und Xenia Spörri

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