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Aerni und Yule verpassten Podium um 9 Hundertstel

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Bild: Keystone

Mit einer grossartigen Mannschaftsleistung warten die Schweizer Slalomfahrer zum Auftakt ihrer Saison im finnischen Levi auf. Das Podium verpassen sie knapp.

Der Walliser Daniel Yule und der Berner Luca Aerni, die nach dem ersten Lauf auf den Rängen 11 und 13 gelegen hatten, klassierten sich zeitgleich als Vierte. Zu einem Platz auf dem Podest fehlten dem Duo 9 Hundertstel.

Der Sieg ging an den Deutschen Felix Neureuther, der sich mit 37 Hundertstel Vorsprung auf den Norweger Henrik Kristoffersen seinen 13. Weltcup-Sieg sicherte. Mattias Hargin aus Schweden wurde Dritter. Neureuther profitierte nicht zuletzt vom Ausfall des Briten Dave Ryding, der im ersten Lauf Bestzeit gefahren war und bis zu seinem Ausscheiden kurz vor Schluss weit voraus gelegen hatte.

Silvan Zurbriggen, der im Januar 2010 beim Nacht-Slalom von Schladming Zweiter geworden war, bleibt damit der bisher letzte Fahrer von Swiss-Ski, der auf dem "Stockerl" vertreten war. Aber wenn die Schweizer so fortfahren, wird Zurbriggen das nicht mehr lange sein. Denn es überzeugten in Levi nicht nur Yule und Aerni.

Der 21-jährige Walliser Loïc Meillard beispielsweise, 20. bei Halbzeit, erreichte als Sechster wie Aerni sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis, und der Nidwaldner Reto Schmidiger, der im ersten Lauf mit Nummer 37 auf Platz 6 gefahren war, realisierte als Zehnter sein zweitbestes Resultat im Weltcup. Der Waadtländer Marc Rochat als 19. und Ramon Zenhäusern als 24. rundeten das starke Schweizer Ergebnis ab.