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Olympiasieger Nevin Galmarini unterstützt das Geldspielgesetz

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Bild: Keystone | Olympiasieger Nevin Galmarini

Am 10. Juni 2018 stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das neue Geldspielgesetz ab. Das Gesetz regelt die Durchführung von Geldspielen, die Verwendung der Erträge sowie den Schutz vor dem Abfluss der Gelder an illegale Online-Anbieter. Snowboard Olympiasieger Nevin Galmarini wirbt für ein Ja zum Geldspielgesetz.

Das Parlament hatte das Gesetz deutlich angenommen. Es hält an der seit fast 100 Jahren bewährten Politik mit klaren Regeln und Kontrollen fest: Wer in der Schweiz Geldspiele durchführen will, muss Schweizer Recht einhalten. Er muss Wettkampfmanipulation, Spielsucht, Betrug und Geldwäscherei bekämpfen, und er muss einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten.

Vier Fragen an Olympiasieger Nevin Galmarini, der für ein Ja zum Geldspielgesetz wirbt.

Nevin Galmarini, warum findest du das Ja zum Geldspielgesetz wichtig?
Der Schweizer Sport wird zu einem grossen Teil durch die Erträge der Lotteriegesellschaften Swisslos und Loterie Romande finanziert. Jedes Jahr gelangen 160 Millionen Franken via kantonale Sportfonds sowie über Swiss Olympic an Sportverbände, Sportvereine und Sportinfrastrukturen in der Schweiz.

Weshalb sollte die Schweizer Stimmbevölkerung das Gesetz am 10. Juni annehmen?
Das neue Geldspielgesetz sichert dem Sport diese unerlässliche Finanzierungsquelle. Es sorgt ausserdem dafür, dass die Geldspiele modernisiert, gleichzeitig aber auch sozialverträglich angeboten werden.

Du unterstützt das Gesetz als Mitglied im Komitee «Sport, Kultur und AHV stärken». Was waren deine Beweggründe zum Beitritt?
Ich denke es ist wichtig, dass auch einige Stimmen aus dem Sportbereich präsent sind. Denn es ist klar: Ohne eine gezielte Nachwuchsförderung wäre ich nie Olympiasieger geworden. Und genau diese Förderung von ganz vielen Talenten in den verschiedensten Sportarten kostet Geld. Diese Message möchte ich gerne weitergeben.

Du bist Olympiagewinner und Gesamtweltcupsieger. Empfindest du das Gefühl, in dieser Situation mehr Verantwortung zu tragen?
Ich war schon immer politisch interessiert und diskutiere mit Freunden gerne über anstehende Abstimmungen. Ich denke aber nicht, dass ich eine grössere Verantwortung trage als andere, denn jeder Schweizer Stimmbürger ist wichtig und soll über das Zusammenleben in unserem Land mitbestimmen.

 

Über das Gesetz

Zugangssperren sind notwendig: Das neue Geldspielgesetz stellt den weltweit strengsten Schutz vor Spielsucht, Geldwäscherei und Betrug sicher. Und es schafft die Grundlage, um die Manipu­lation von Wettkämpfen im Zusammenhang mit Sportwetten wirkungsvoll zu bekämpfen. Damit soll eine der grössten Gefahren für die Integrität des Sports eingedämmt werden. Dafür braucht es die vom Gesetz vorgesehenen Zugangssperren. Bereits 17 andere Länder in Europa (z.B. Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark, Belgien, Portugal) nutzen übrigens eine solche Einschränkung in Bezug auf ausländische Online-Anbieter, wie sie das neue Geldspielgesetz nun vorsieht. Heute fliessen aus dem unkontrollierten und illegalen Geldspielgeschäft geschätzte 250 Millionen Franken pro Jahr ungehindert aus der Schweiz ab und fehlen zur Finanzierung von Sport, Kultur und AHV.

Ein «JA» für den Schweizer Sport: Wenn auch Sie möchten, dass sämtliche in der Schweiz generierten Lotterie- und Glücksspielgelder in der Schweiz sinnvoll eingesetzt werden können, dann stimmen Sie am 10. Juni «JA» für das neue Geldspielgesetz – damit der Schweizer Sport und unsere Gesellschaft auch weiterhin von der wichtigen finanziellen Unterstützung der Lotterien profitieren kann.

geldspielgesetz-ja.ch