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Snowboard

Gremaud und Tanno feiern Doppelsieg in Modena, Ragettli wird Dritter

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Den Schweizer Freeskierinnen gelingt ein Weltcup-Auftakt im Big Air nach Mass: Mathilde Gremaud siegt überlegen im Flutlichtspektakel im italienischen Modena vor ihrer Teamkollegin Giulia Tanno. Andri Ragettli wird Dritter.

Auf Mathilde Gremaud ist im Night-Event in Modena Verlass. Die 19-jährige Freiburgerin sicherte sich auf der grossen Schanze in der norditalienischen Stadt den Sieg, nachdem sie im Vorjahr an gleicher Stelle bereits triumphiert hatte. Und sie tat dies in souveräner Manier. Gremaud, die Olympia-Zweite in der Disziplin Slopestyle von Pyeongchang, stand schon vor ihrem abschliessenden dritten Sprung mit 178,00 Punkten als Siegerin fest. Zweite wurde Gremauds Landsfrau Tanno, die auf 159,50 Punkte kam. Bereits Ende August demonstrierte Giulia Tanno anlässlich der X-Games in Oslo mit der Silbermedaille ihre Stärke im Big Air. Das Podest in Modena komplettierte die Kanadierin Dara Howell.

Mit Ragettli schaffte es auch bei den Männern ein Schweizer aufs Podest. Der Flimser, der es als einziger der hochdekorierten Schweizer Equipe in den Männer-Final schaffte, klassierte sich im 3. Rang. Dank seinem letzten Sprung zog der letztjährige Weltcup-Gesamtsieger im Big Air noch am schwedischen Routinier Henrik Harlaut vorbei und setzte somit seine Serie an Podiumsplätzen fort. Ragettli stand in letzten 13 Weltcup-Wettkämpfen nur einmal nicht auf dem Podium. Der Sieg in Modena ging an den Amerikaner Alexander Hall, Zweiter wurde Birk Ruud aus Norwegen.

Die weiteren Schweizer verpassten in der Qualifikation knapp den Einzug ins Finale. Mit Fabian Bösch (17.), Colin Wili und Kai Mahler (beide punktgleich 19.) schafften es drei weitere Athleten unter die Top 19.

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Snowboard: Sina Candrian beste Schweizerin

Den Big-Air-Wettkampf der Snowboarder von gestern Samstag, 2. November, beendete Sina Candrian als beste Schweizerin im 10. Schlussrang. Lia-Mara Bösch klassierte sich auf Platz 17. Die Japanerin Reira Iwabuchi hat das Finale der Top 6 Frauen vor der Kanadierin Brooke Voigt und der Österreicherin Anna Gasser gewonnen.

Bei den Männern schaffte es Jonas Bösiger auf Platz 16. Für Moritz Boll (32.) und Nicolas Huber (40.) reichte es allerdings nicht für die Top 20. Das Abendfinale der Top 10 Männer war fest in kanadischer Hand: Nicolas Laframboise gewann vor seinem Landsmann Mark McMorris und dem US-Amerikaner Chris Corning.

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