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Die Vorschau vor dem Weltcup-Auftakt der Skispringer

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Der Auftakt in die neue Weltcupsaison steht für die Skispringer dieses Wochenende in Wisla (POL) an. Höchste Zeit auf die vergangene Sommer- und die bevorstehende Wintersaison zu schauen. Video mit Disziplinenchef Berni Schödler am Ende des Artikels.

Vier Swiss-Ski Athleten für Weltcup-Auftakt in Wisla selektioniert

Angeführt wird das Swiss-Ski-Aufgebot vom WM-Dritten Killian Peier. Die drei weiteren Schweizer, die den Weltcup-Auftakt in Wisla bestreiten, sind Andreas Schuler, Gregor Deschwanden und Dominik Peter. Simon Ammann verzichtet auf den Saisonauftakt in Polen und steigt eine Woche später in Ruka/Kuusamo in den Weltcup-Winter ein. Es wird seine 23. Weltcup-Saison sein, ein Winter mit der finalen Skiflug-WM in Planica, aber ohne Grossanlass.

Zeit, die vergangene Sommersaison der Schweizer Skispringer Revue passieren zu lassen: 

Zwei Top-Ten-Plätze am Sommer-Grand-Prix

Im Rahmen des Sommer-Grand-Prix konnten sich die Schweizer Nationalmannschaftsathleten zwei Mal unter den besten zehn klassieren. Für Killian Peier resultierte in Zakopane ein 5. Rang, für Simon Ammann ein 7. Platz beim Wettkampf in Hakuba. Peier bewies auch im Sommer Konstanz und beendete die Sommerserie im 16. Schlussrang, gefolgt von Ammann auf Rang 33. Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgte der 18-jährige B-Kader-Athlet Dominik Peter. Peter sprang in Klingenthal erstmals in seiner Karriere unter die besten 30 eines Sommer-Grand-Prix. Ausserhalb des Nationalkaders vermochte insbesondere die Nachwuchshoffnung Emely Torazza mit einem Podestplatz im Alpencup zu überzeugen.

Schweizer Meistertitel erfolgreich verteidigt

Die Sommer-Wettkämpfe wurden Mitte Oktober traditionsgemäss mit den Schweizer Meisterschaften beendet. Killian Peier kürte sich in Chaux-Neuve im französischen Jura zum vierten Mal in Folge zum Schweizer Meister. Der vierfache Olympiasieger und sechsfache Schweizer Meister Simon Ammann landete wie bereits im Vorjahr auf Rang 2, und Gregor Deschwanden komplettierte das Podest. Auch in der Kategorie der Junioren und im Teamspringen wurden die nationalen Meistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich von Sandro Hauswirth respektive dem Zürcher Skiverband ZSV verteidigt.

Unverändertes Betreuerteam

Das Betreuerteam um Chef Skispringen Berni Schödler wird ohne grössere Veränderungen die Wintersaison 2019/20 in Angriff nehmen. Cheftrainer Ronny Hornschuh verantwortet weiterhin das Weltcup-Team, während Trainer Roger Kamber per Winterstart in den Nachwuchsbereich wechselt. Martin Künzle, Marvin Scherrer, Andre Kiesewetter und Marc Völz komplettieren das Trainerteam. Das Service-Team wurde mit Björn Fischer ergänzt.

Engelberg und Planica als Highlights

Mit den Heimwettkämpfen in Engelberg auf Weltcup- und COC-Stufe eröffnet sich den Schweizer Athleten bereits um die Weihnachtszeit eine grossartige Möglichkeit, sich vor Schweizer Publikum mit guten Leistungen zu belohnen.

Die Skiflug-Weltmeisterschaften in Planica verspricht ein besonderes Highlight zum Saisonende. Für die Trainer und Athleten gilt es die Form bis zum Schluss der Saison zu konservieren, um in Planica noch frisch zu sein.In Planica war Simon Ammann schliesslich schon einmal 243 Meter gesprungen.

Auch der Skisprung-Nachwuchs kann sich in der Wintersaison gleich an mehreren Grossanlässen in Szene setzen. Zu den Highlights gehören die Youth Olympic Games (YOG), die im Januar 2020 in Lausanne stattfinden, sowie die Nordischen Titelkämpfe der Junioren und U23 in Oberwiesenthal Ende März 2020.

Berni Schödler | Chef Skisprung

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