Swiss-Ski
Nordische Kombination

«Full house» im Workshop Schneekompetenz

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Mit der Klimaerwärmung und den damit verbundenen schneearmen Winter wird die künstliche Beschneiung auch für die Schweizer Veranstalter der Nordischen Disziplinen immer wichtiger. Um in allen Regionen gesicherte Wintersportanlässe durchzuführen, kommt dem technischen Schnee eine immer grössere Rolle zu. In einem zweitägigen Workshop zum Thema Schneekompetenz ist Swiss-Ski genau diese Thematik angegangen. Dass der Kurs in Davos mit dreissig Teilnehmern restlos ausgebucht war, unterstreicht die Aktualität dieser Thematik an der Basis.

In Zusammenarbeit mit Experten des Schnee- und Lawinenforschungsinstitut (SLF) Davos, den Verantwortlichen der Snowfarmingloipe Davos, dem Nationalen Leistungszentrum Langlauf Davos, Trainer von Swiss-Ski, Robert Germann von der Kommission für Wettkampforganisation sowie Hans Pieren vom Alpin Weltcup Adelboden konnte den Teilnehmern einen sehr guten Einblick in die Schneebearbeitung gegeben werden.

Die Teilnehmer...

- lernten etwas über die Produktion von künstlichem Schnee und die Effizienz von Systemen.
- erhielten Einblick in die spezifische Lagerung, den Transport sowie die Verteilung von Schnee im Snowfarming.
- lernten etwas über die erste Präparation von Kunst- und Naturschnee mit verschiedenen Modellen eines Ratracs.
- sahen wie das Fundament einer Strecke aufgebaut wird.
- bekamen Know-how über die Verdichtung des Schnees mit Wasser sowie die Gefrierprozesse des verdichteten Schnees.
- machten Erfahrungen mit Fräsen und aufbereiten der obersten Schicht.
- bekamen Inputs zur Korrektur der Härte des Schnees mittels Salz.
- verstanden das die Produktion des Schnees eine Planungs- und Führungsaufgabe des ganzen Teams darstellt.
- erlebten wie das Training der Langläufer in einem modernen Langlaufzentrum für Leistungssportler zusammenlaufen kann.

und vieles mehr!

Die positiven Feedbacks der Teilnehmer freuten Hippolyt Kempf, Chef Langlauf von Swiss-Ski: «Die Qualität des Workshops war ausgezeichnet. Für mich persönlich waren die Erläuterungen von Hans Pieren über die Arbeitsweise mit dem Sprühbalken das Highlight. Weiter hat mich das rege Interesse der nationalen Veranstalter sehr gefreut: es waren vom Weltcupveranstalter über Vertreter der Junioren WM in Kandersteg und Goms bis zur Helvetia Nordic Trophy .»

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