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Weltcup-Bilanz 2018/19: Mehr Alpin-Podestplätze als im Vorjahr

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Die Schweizer Alpinen dürfen auf einen guten Weltcup-Winter zurückblicken. Sie blieben erneut über der 8000-Punkte-Marke (8102 Zähler) und erzielten das zweitbeste Total seit 1992. Zudem steigerte Swiss-Ski die Anzahl Weltcup-Podestplätze gegenüber dem Vorwinter um 5 auf 37.

Erneut Abfahrts-Kristall für Feuz

Bezüglich der Kristallkugeln lief es gleich wie vor Jahresfrist. Beat Feuz gewann dank seiner Konstanz erneut die Abfahrts-Wertung. Der Emmentaler entschied ein Rennen für sich (Abfahrt von Beaver Creek), und er war nie schlechter als Sechster. In sechs von acht Abfahrten stand er auf dem Podest. Neben Feuz schaffte es auch Mauro Caviezel mehrfach aufs Podest (viermal). 

Starkes Slalom-Team

Die Slalomfahrer taten nochmals einen Schritt nach vorne. Ramon Zenhäusern gewann in Stockholm einen Parallelslalom, und in Kranjska Gora triumphierte er dank einem phänomenalen zweiten Lauf auch im Spezial-Slalom. Er tat es Daniel Yule gleich, der im Dezember in Madonna di Campiglio als erster Schweizer seit elf Jahren wieder einen Slalom als Sieger beendet hatte. 

So holten die Männer letztlich 4650 Punkte, fast 1000 mehr als im Winter zuvor. Und auch die Zahl der Podestplätze (22 gegenüber 13 in der letzten Saison) steigerten sie markant.

Holdener Gesamtdritte

Die Frauen zeichneten derweil für 14 Podestklassierungen verantwortlich. Acht Top-3-Klassierungen gingen auf das Konto von Wendy Holdener; die ab Ende Januar verletzt ausgefallene Michelle Gisin, Lara Gut-Behrami und Corinne Suter standen je zweimal auf dem Podium.

Mit 1079 Punkten beendete Holdener die Saison in der Weltcup-Gesamtwertung im 3. Rang hinter Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova - ebenso lautete die Reihenfolge in der Slalom-Disziplinenwertung. 
Aufs Podest in den Disziplinenwertungen schafften es neben Feuz (Platz 1 in der Abfahrt) und Holdener auch Mauro Caviezel (jeweils Rang 3 im Super-G und in der Kombination) sowie Daniel Yule (Platz 3 im Slalom).

Weltcup-Wertungen

Gesamt Männer
1. Marcel Hirscher
2. Alexis Pinturault
3. Henrik Kristoffersen
6. Beat Feuz
7. Mauro Caviezel

Abfahrt Männer
1. Beat Feuz
2. Dominik Paris
3. Vincent Kriechmayr
5. Mauro Caviezel

Super-G Männer
1. Dominik Paris
2. Vincent Kriechmayr
3. Mauro Caviezel

Riesenslalom Männer
1. Marcel Hirscher
2. Henrik Kristoffersen
3. Alexis Pinturault
5. Loïc Meillard
8. Marco Odermatt

Slalom Männer
1. Marcel Hirscher
2. Clément Noël
3. Daniel Yule
4. Ramon Zenhäusern

Kombination Männer
1. Alexis Pinturault
2. Marco Schwarz
3. Mauro Caviezel

Gesamt Frauen
1. Mikaela Shiffrin
2. Petra Vlhova
3. Wendy Holdener

Abfahrt Frauen
1. Nicole Schmidhofer
2. Stephanie Venier
3. Ramona Siebenhofer
6. Corinne Suter
9. Michelle Gisin

Super-G Frauen
1. Mikaela Shiffrin
2. Nicole Schmidhofer
3. Tina Weirather
7. Lara Gut-Behrami
10. Jasmine Flury

Riesenslalom Frauen
1. Mikaela Shiffrin
2. Petra Vlhova
3. Tessa Worley
7. Wendy Holdener

Slalom Frauen
1. Mikaela Shiffrin
2. Petra Vlhova
3. Wendy Holdener

Keine Kristallkugel für die Kombination Frauen (nur 1 Rennen)

Abstand auf Platz 3 vergrössert

In der Nationen-Wertung belegt die Schweiz sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern sowie in der Gesamtrangliste den 2. Platz hinter Österreich. Der Vorsprung auf Platz 3 konnte im Vergleich zur Vorsaison um mehr als 600 Punkte vergrössert werden.

1. Österreich 11'581 (6102 Männer/5479 Frauen)
2. Schweiz 8102 (4560/3452)
3. Norwegen 5716 (3754/1962)
4. Italien 5685 (2881/2804)
5. Frankreich 5543 (4202/1341)

Schweizer Weltcups

In den neun Heim-Weltcup-Rennen über beide Geschlechter hinweg resultierten für Swiss-Ski fünf Podestplätze. In allen Frauen-Rennen in St. Moritz und Crans-Montana stand eine Schweizerin auf dem Podest (zweimal Wendy Holdener, je einmal Lara Gut-Behrami und Corinne Suter). Beim Abfahrtsklassiker am Lauberhorn klassierte sich Beat Feuz als Zweiter.

Mit Loïc Meillard, Marco Odermatt, Corinne Suter und Thomas Tumler brachte der Weltcup-Winter 2018/19 drei neue Schweizer Podestfahrer sowie eine neue Schweizer Podestfahrerin hervor.