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Von Allmen und Kohler sichern sich Fixplatz in der Abfahrt

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Als Vierter und Fünfter verpassen Marco Kohler und Franjo von Allmen in der letzten Europacup-Abfahrt des Winters das Podest knapp. Mit ihren konstanten Punkteleistungen in dieser Saison sichern sich beide Berner Oberländer derweil einen Fixplatz für die kommende Weltcup-Saison.

Bei der zweitletzten Weltcup-Abfahrt des Winters waren sie bereits beide am Start gestanden. Für Marco Kohler war es der zweite Einsatz auf höchster Stufe nach seinem Debüt wenige Wochen zuvor in Kitzbühel, für Franjo von Allmen derweil war es seine Premiere auf Stufe Weltcup. Nun ist nach der letzten Europacup-Abfahrt in Narvik klar: Die beiden werden in der kommenden Weltcup-Saison 2023/24 bei jeder Abfahrt gemeinsam am Start stehen.

Im letzten Saison-Rennen der Disziplin beim Europacup-Finale in Narvik haben Marco Kohler als Vierter und Franjo von Allmen als Fünfter das Podest zwar hauchdünn verpasst. Ersterer verlor gerade einmal neun Hundertstelsekunden auf den Sieger Marco Pfiffner aus Liechtenstein und nur gerade deren zwei Hundertstelsekunden auf den drittplatzierten Deutschen Jacob Schramm. Und sein Teamkollege Franjo von Allmen war nur gerade 0.06 Sekunden länger unterwegs als er selbst.

Mit ihren Leistungen in der Saison – Kohler hatte seinen ersten Podestplatz sowie den ersten Sieg geholt und hat zum Schluss insgesamt vier Top-3-Klassierungen vorzuweisen, Von Allmen feierte als ersten Podestplatz sogleich den ersten Sieg – vermochten sich die beiden Berner Oberländer gleichwohl an der Spitze der Disziplinenwertung zu behaupten. Kohler hatte bereits vor der letzten Abfahrt des Winters uneinholbar auf Platz 1 gelegen. Franjo von Allmen hingegen hätte rechnerisch noch von sieben Athleten eingeholt werden können. Mit seinem neuerlichen Top-Resultat konnte er die Konkurrenz allerdings in Schach halten und 117 Punkte hinter Kohler den 2. Rang in der Abfahrtswertung sichern. Diesen befähigt auch den Boltiger Vize-Junioren-Weltmeister aus dem vergangenen Jahr zu einem fixen Weltcup-Startplatz in der kommenden Saison.

Von Fixplatz geträumt

Mit dem Fixplatz hat sich Franjo von Allmen ein Ziel, wenn nicht gar einen Traum erfüllt, welchen er sich vor der Saison gesetzt hatte. In einem Interview hatte er damals gesagt, dass er nach der Saison am liebsten über sich lesen würde, dass er die ersten Weltcup-Punkte gesammelt habe. An diesem Traum ist er als 46. in der Abfahrt von Aspen noch vorbeigeschrammt. Das zweite Ziel hingegen, von dem er noch kaum zu sprechen gewagt hatte, hat er sich nun erfüllt. Auf die Frage, was er nach der Saison über seinen Winter lesen möchte, hatte er damals angefügt: «Und – wenn wirklich alles gut läuft – ich den Fixplatz für den Weltcup geholt habe.»

Delia Durrer knapp leer ausgegangen

Bei den Frauen hingegen konnte Delia Durrer den Abstand auf die in der Disziplinenwertung drittplatzierte Sabrina Maier aus Österreich in der letzten Abfahrt des Winters nicht mehr wettmachen. Im Rennen vom Freitagvormittag klassierte sich die Nidwaldnerin zeitgleich mit Maier im 6. Rang, womit sie keinen Boden gutmachen konnte. In der Schlusswertung fehlten Durrer letztlich 25 Punkte auf Maier, die neben Nadine Fest und Christina Ager einen der drei Fixplätze für Österreich holen konnte.

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