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Start in Mittelschweden – Saison-Highlight in Südtirol

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In Östersund, dem WM-Ort von 2019, beginnt am 30. November die neue Weltcup-Saison

Im Gegensatz zu den anderen Swiss-Ski Sportarten steht im Biathlon auch der Winter 2019/20 im Zeichen von Weltmeisterschaften. Die Elite kämpft im Februar in Antholz um Edelmetall, zuvor wird an sechs Orten um Weltcup-Punkte gekämpft. Der Start erfolgt am kommenden Wochenende in Östersund.

Markus Segessenmann, Chef Biathlon bei Swiss-Ski, blickt auf eine planmässig verlaufene Saisonvorbereitung der Elite-Kader unter der Führung von Sandra Flunger (Frauen) und Jörn Wollschläger (Männer) zurück. Neu zum Trainerteam dazugestossen ist der Südtiroler Andreas Kuppelwieser, der als Assistenzcoach fungiert und zusammen mit Armin Kasslatter die Teams auf Stufe IBU Cup betreut.

«Mit Sandra Flunger und Jörn Wollschläger haben wir ein Duo an der Spitze unseres Trainerteams, das sich gut ergänzt und für Kontinuität steht», so Segessenmann. «Trainer und Athleten müssen über einen gewissen Zeitraum zusammenarbeiten können, um eine Vertrauensbasis nachhaltig aufzubauen. In unserem Team ist dies gegeben.»

«Eine Riesensache»

Mit den Weltmeisterschaften in Antholz (12. bis 23. Februar 2020) findet das Saison-Highlight an einem Ort statt, der sich bei den Athletinnen und Athleten grosser Beliebtheit erfreut. «Für uns ist das eine Riesensache, zumal wir aufgrund der verhältnismässig kurzen Anreisezeit nach Südtirol auf grosse Unterstützung der Schweizer Fans zählen können», blickt Segessenmann mit Vorfreude voraus.

Der Anspruch des Schweizer Teams sei es, in jedem WM-Rennen jemanden in den Top 10 zu haben. «Bei den letzten Weltmeisterschaften in Östersund sind wir nach einem guten Start in den letzten Rennen resultatmässig unter die Räder gekommen. Dies gilt es diesmal auszumerzen.»

Mehr interne Konkurrenz

Mit Irene Cadurisch kehrte auf diese Saison hin eine Athletin ins Frauen-Team zurück, die im vergangenen Winter verletzungsbedingt kaum Wettkämpfe hatte bestreiten können. Elisa Gasparin erlitt Mitte April Verletzungen am linken Fuss und Knie, befindet sich in der Vorbereitung jedoch auf Kurs. «Der Konkurrenzkampf bei den Frauen wird auf jeden Fall grösser sein als in der letzten Saison», so Segessenmann.

Wie in den Vorjahren entschied sich Benjamin Weger dazu, während der Saisonvorbereitung Höhentrainings einzuschieben. Heuer sind es deren zwei, die der 30-jährige Teamleader zusammen mit seinen Teamkollegen Jeremy Finello und Martin Jäger in seiner Trainingsplanung stehen hatte.

Ein erstes Mal um Weltcup-Podestplätze gekämpft wird am 30. November, wenn in Östersund sowohl eine Mixed- als auch eine Single-Mixed-Staffel auf dem Programm stehen; tags darauf werden in Mittelschweden die ersten Sprint-Wettkämpfe ausgetragen. Vor einem Jahr hatte die Schweiz beim Saisonauftakt in der Mixed-Staffel in Pokljuka den 2. Platz belegt.

Das Schweizer Team beim Weltcup-Auftakt in Östersund (30. November bis 8. Dezember):
Männer: Mario Dolder, Jeremy Finello, Benjamin Weger, Serafin Wiestner. - Frauen: Aita Gasparin, Elisa Gasparin, Selina Gasparin, Lena Häcki.