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Sportlerin des Jahres: Wendy Holdener

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Wendy Holdener ist mit dem Gewinn des WM-Titels in der Kombination ganz oben angelangt. Im Weltcup ist das nächste Ziel längst fixiert. Die Schwyzerin jagt weiterhin den ersten Sieg im Slalom.

Es war einer der Tage, der zweite Freitag im vergangenen Februar an den Weltmeisterschaften in St. Moritz. Die 24-jährige Wendy Holdener gewann in der Kombination Gold vor ihrer Teamkollegin und Freundin Michelle Gisin. Eine Woche später stand Wendy Holdener im Engadin wieder auf dem Podest.

Silber im Slalom - eine Klassierung mit symbolischem Hintergrund im doppelten Sinn. Zum einen war die Schwyzerin in sechs der sieben bis zu jenem Zeitpunkt ausgetragenen Slaloms im Weltcup unter die ersten drei gefahren. Zum andern ist Platz 2 an einem Grossanlass die "logische" Klassierung für eine, die im Weltcup in dieser Sparte noch nie ganz vorne gelegen hat.

Dieser fehlende erste Platz - ein Thema, das Wendy Holdener auch durch diesen Winter begleitet. Dies wird so lange so sein, bis dieser Sieg Tatsache wird. Die Unteribergerin hat ihn stets im Hinterkopf, dazu wird sie auch in der Öffentlichkeit oft darauf angesprochen. Dass sie das Ganze nervt, wäre übertrieben. Trotzdem wäre sie froh, "wenn es endlich mal passieren würde".

Passiert ist im Leben der Spitzensportlerin Wendy Holdener schon einiges. Im grösseren Rahmen auf sich aufmerksam gemacht hatte die Innerschweizerin zum ersten Mal vor knapp sieben Jahren an den Junioren-Weltmeisterschaften in Crans-Montana. Im Wallis gewann sie einen kompletten Medaillensatz. Gold wurde es in der Kombination. Der Titel sollte ein Vorbote dafür sein, was sich sechs Jahre danach bei den "Grossen" wiederholt hat.