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Snowboard Freestyle: Die Saisonvorschau

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Für die Big-Air-Spezialisten steht mit dem Weltcup in Modena vom Samstag, 2. November, der zweite Weltcup in dieser Saison auf dem Programm. Höchste Zeit auf die bevorstehende Saison zu schauen.

Das Freestyle-Team startete Ende August mit dem Big-Air-Weltcup in Cardrona bereits früh in die neue Saison. Dort schaffte der 19-jährige Moritz Boll erstmals den Finaleinzug und realisierte mit dem 9. Schlussrang sein Weltcup-Bestresultat.

Das Comeback in diesem Winter wird Iouri Podladtchikov geben, der sich im Februar dieses Jahres vor dem Halfpipe-Final an der WM in Park City (USA) einen Achillessehnenriss zugezogen hatte. Auch Michael Schärer ist nach einer Schulterverletzung wieder zurück.

Die Brettartisten bereiten sich derzeit im perfekt geshapten Park und in der Halfpipe Saas-Fees während der Stomping Ground Session auf die Saison vor. «Mit Saas-Fee haben wir hierzulande einen Standort mit besten Trainingsbedingungen. Speziell für den Nachwuchs ist das natürlich von zentraler Bedeutung», sagt Sacha Giger. «Aber auch der neue offizielle Freestyle Trainingsstützpunkt in Laax, den wir zusammenmit dem BSV und der Freestyle Academy aufbauen, spielt eine wichtige Rolle.» Dieser Stützpunkt soll Athleten für eine potentielle Aufnahme in eines der drei bereits existierenden Nationalen Leistungszentren (NLZ) vorbereiten und aufbauen. Damit erschliesst der Stützpunkt die europaweit wohl beste On-Snow Freestyle-Infrastruktur für junge Freeskier und Freestyle-Snowboarder, die ihre Passion als Leistungssport betreiben wollen.

Vom 11.-13. Dezember 2019 haben die Halfpipe-Athletinnen und Athleten anlässlich des Weltcup-Auftaktes in Copper Mountain (USA) erstmals die Gelegenheit, das Gelernte im Wettkampf umzusetzen. Während für die Big-Air-Spezialisten am 2. Dezember in Modena (ITA) bereits der zweite Weltcup über die Bühne geht, findet die Slopestyle-Disziplin erst zu Hause in Laax seinen Anfang: Der renommierte Halfpipe- und Slopestyle-Event, das LAAX OPEN, steht vom 13.-18. Januar 2020 erneut im Mittelpunkt. Diese Saison keine Startnummer überziehen wird sich Isabel Derungs – die 32-Jährige erwartet im Dezember ihr erstes Kind.

Direkt nach dem LAAX OPEN können sich die jungen Snowboarder anlässlich der Youth Olympic Games (YOG) im Rampenlicht zeigen. Die Freestyle-Entscheidungen finden vom 18.-22. Januar 2020 in Leysin statt, wo gleichenorts ein Landing Bag – eine riesige Luftkissen-Anlage – kurz vor der Realisierung steht. «Die grösste Herausforderungen für den Schweizer Freestyle-Sport liegen eindeutig in der Infrastruktur. Die Realisierung einer Landing-Bag-Anlage in Leysin, die primär im Off-Snow Bereich genutzt wird, erleichtert die Trainingsbedingungen enorm. Somit müssen wir für diese Trainingsmöglichkeit mit unseren Profis nun nicht mehr nach Nordamerika reisen», erklärt Sacha Giger.

Gecoacht werden die Athleten unverändert von Cheftrainer Pepe Regazzi, welcher sich neben dieser Rolle primär um das Halfpipe-Team kümmert. Isa Jud übernimmt die Frauen und Remo Thaler ist weiterhin mit dem Europacup-Team unterwegs. Eine Rochade hingegen gab es im Weltcup-Trainerteam: Giacomo Kratter übernimmt die Big-Air- und Slopestyle-Athleten von Daniel Wieser, welcher zum Sport-Gymnasium Davos wechselte. Mit Markus Keller tritt der Halfpipe-Weltmeister von 2003 neu ins Trainerteam. Keller ist primär im Nachwuchsbereich auf Europacup-Stufe tätig.

Diese Schweizer stehen in Modena am Start
Aus dem Schweizer Team stehen folgende Athletinnen und Athleten für den Big-Air-Weltcup vom 2. November auf der Startliste: Lia-Mara Bösch, Sina Candrian, Celia Petrig, Jonas Bösiger, Moritz Boll, Nicolas Huber, Boris Mouton und Michael Schärer.