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Schweizer Medaillenregen am zweiten Junioren-WM-Tag

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Am zweiten Tag der Junioren-WM in St. Anton regnet es für die Schweiz im Super-G sowie in der alpinen Team-Kombination Medaillen. Livio Hiltbrand und Lenz Hächler sorgen bei den Männern für einen Doppelsieg, Stefanie Grob gewinnt bei den Frauen Silber. Die Appenzellerin holt zudem Gold mit Janine Mächler im Teamwettkampf.

Der Super-G der Männer war geprägt von vielen Ausfällen. Über 50 Prozent der Gestarteten kamen nicht ins Ziel. Davon liess sich Livio Hiltbrand nicht beirren. Der 19-jährige Simmentaler sicherte sich nach der bronzenen Medaille am Vortag in der Abfahrt diesmal Gold. Nur drei Hundertstel dahinter klassierte sich der gleichaltrige Zuger Lenz Hächler als Zweiter und machte damit den Schweizer Doppelsieg perfekt. Das Podest komplettierte der Österreicher Vincent Wieser.

Bei den Frauen gewann Stefanie Grob nach Gold in der Abfahrt auch in ihrem zweiten Rennen eine Medaille. Die 18-jährige Appenzellerin musste im Super-G einzig dem für Albanien startenden 16-jährigen italienischen Ausnahmetalent Lara Colturi um 65 Hundertstel den Vortritt lassen. Bronze ging an die Italienerin Alice Calaba.

Grob konnte am Nachmittag gleich noch einmal jubeln. Im neuen Format alpine Team-Kombination, das an der Junioren-WM seine Weltpremiere feierte, wurde sie gemeinsam mit Teamkollegin Janine Mächler Junioren-Weltmeisterin. Dabei wurde Grobs Zeit aus dem Super-G mit der Zeit von Mächler aus dem Slalomdurchgang gewertet, was den beiden schliesslich den Sieg einbrachte. Im 2. Rang klassierten sich die Deutschen Emma Aicher und Elina Lipp, das Duo Alice Calaba und Beatrice Sola aus Italien klassierte sich im 3. Rang.

Bei den Männern verpassten die Männer die Medaillen. Livio Hiltbrands Teamkollege Sandro Zurbrügg schied im Slalom aus; Lenz Hächlers Kollege Gino Stucki vermochte den 2. Rang nicht zu verteidigen. Das Schweizer Team wurde sieben Hundertstelsekunden hinter dem Podest 4. Es gewann das Team aus Italien.