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Fünf Swiss-Ski-Stars als Sportler:in des Jahres nominiert

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Die Nominierten von Swiss-Ski (v. l. n. r.): Jasmine Flury, Andri Ragettli, Marco Odermatt, Mathilde Gremaud, Lara Gut-Behrami.

Nachdem bereits der alpine Cheftrainer Tom Stauffer eine Nomination als Trainer des Jahres erhalten hat, dürfen sich weitere fünf Swiss-Ski-Stars Chancen ausrechnen auf einen Award. Drei Alpine und zwei Freeski-Cracks sind am 10. Dezember 2023 im Rennen um den Titel «Sportler:in des Jahres».

Sie alle waren bereits beim Athlete Award der Swiss-Ski Night im Mai nominiert gewesen. Nun haben sie die nächste Chance auf eine Trophäe im Regal. Lara Gut-Behrami, Jasmine Flury, Mathilde Gremaud, Andri Ragettli und Marco Odermatt sind unter den Nominierten für die Sports Awards.

Wenn also am 10. Dezember 2023 in den SRF-Studios in Zürich-Leutschenbach die Titel als Sportlerin und Sportler des Jahres vergeben werden, kämpfen drei Alpine und zwei Freeski-Stars mit um die Trophäe. Das Publikum hat dabei ein Wörtchen mitzureden, werden die Stimmen der Zuschauerinnen und Zuschauer während der Live-Sendung doch zu einem Drittel gewertet. Die restlichen zwei Drittel der Stimmen stammen zum einen von Sportmedienschaffenden, zum anderen von aktiven und ehemaligen Athletinnen und Athleten von Swiss Olympic.

Die fünf nominierten Swiss-Ski-Athletinnen und -Athleten weisen gemeinsam vier WM-Titel, einen Gesamtweltcup-Sieg sowie zwei 2. Plätze im Gesamtweltcup auf, die in der Wahlperiode vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023 geholt werden konnten. Die nominierten Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski in der Übersicht:

Athletin des Jahres

Lara Gut-Behrami, 32, Ski Alpin
An der WM ging sie knapp leer aus. Im Weltcup dahingegen holte sie ihre vierte Kristallkugel im Super-G, feierte im vergangenen Winter drei Weltcup-Siege und schnappte sich somit den 2. Platz im Gesamtweltcup. Die neue Saison lancierte sie darüber hinaus auf bestmögliche Art und Weise: Beim Riesenslalom in Sölden sicherte sich die Tessinerin sogleich wieder den Sieg.

Jasmine Flury, 30, Ski Alpin
Der 11. Februar 2023 sollte ihr grosser Tag werden. In der WM-Abfahrt von Méribel fuhr Jasmine Flury mit Startnummer 2 allen davon und holte so, für manche überraschend, Gold. Vier Hundertstelsekunden betrug ihr Polster auf die zweitplatzierte Österreicherin Nina Ortlieb. Direkt dahinter folgte mit Corinne Suter Flurys Freundin; das Märchen war perfekt. Im Weltcup resultierte für die Davoserin mit Platz 4 in der Abfahrt von St. Moritz die beste Platzierung.

Mathilde Gremaud, 23, Freeski
Als amtierende Olympiasiegerin ist mit Mathilde Gremaud im Slopestyle immerzu zu rechnen. In Bakuriani wurde die Freiburgerin ihrer Favoritenrolle gerecht. Souverän holte sie sich an den Weltmeisterschaften die Goldmedaille im Slopestyle, nachdem sie zuvor mit Silber in derselben Disziplin bereits ihre achte Medaille an X-Games gewonnen hatte. Dazu sicherte sie sich im Weltcup den Sieg in Tignes und wurde Zweite im Big-Air-Weltcup. Die aktuelle Saison startete für sie mit dem Sieg am Big Air Chur ebenso erfolgreich.

Die weiteren Nominierten: Marlen Reusser (Rad Strasse), Mujinga Kambundji (Leichtathletik), Ditaji Kambundji (Leichtathletik)

Athlet des Jahres

Andri Ragettli, 25, Freeski
Im Februar konnte Andri Ragettli mit der bronzenen WM-Medaille im Slopestyle ein besonderes Mitbringsel aus Bakuriani, Georgien, mit nach Hause nehmen. Zudem sicherte sich der Bündner in der Wahlperiode in Laax den Sieg im erstmals ausgetragenen Slopestyle der Freeskier. Des Weiteren landete er in Tignes ebenfalls auf dem Podest. Er holte mit seinen konstanten Leistungen den 2. Platz im Slopestyle-Weltcup. Im Park&Pipe-Gesamtweltcup konnte er sich ebenfalls im 2. Rang klassieren.

Marco Odermatt, 26, Ski Alpin
WM-Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom. Gewinn der kleinen Kristallkugel im Riesenslalom und im Super-G. Gesamtweltcup-Sieg, der zweite in Folge. Dazu gesamthaft 13 Weltcup-Siege, zwölf davon in der Wahlperiode, die unter anderem dafür sorgten, dass er mit 2042 Weltcup-Punkten den bis dahin geltenden Rekord von exakt 2000 in einer Saison herausgefahrenen Punkten knackte. Die Wahlperiode von Marco Odermatt war ein von Superlativen gespickter Winter. Mit einem Sieg bei der Wahl würde sich der Nidwaldner zum dritten Mal in Folge zum Sportler des Jahres küren.

Die weiteren Nominierten: Simon Ehammer (Leichtathletik), Jason Joseph (Leichtathletik), Samuel Giger (Schwingen), Nino Schurter (Mountainbike)

Sports Awards live im TV

Sonntag, 10.12.2023, ab 20.05 Uhr auf SRF 1 

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