Der Deutsche Patrick Cinca tritt per 1. November die Nachfolge von Pepe Regazzi als Gruppentrainer Snowboard Halfpipe an.
Medienmitteilung

Patrick Cinca wird Nachfolger von Pepe Regazzi

Der Deutsche Patrick Cinca tritt per 1. November die Nachfolge von Pepe Regazzi als Gruppentrainer Snowboard Halfpipe an. Regazzi war seit 2011 Chef Trainer beim Freestyle-Team von Swiss-Snowboard und durfte während dieser Zeit grosse Erfolge feiern. Der Wechsel erfolgt auf Wunsch des Tessiners. 

Mit dem 32-jährigen Patrick Cinca konnte ein zuletzt ebenfalls sehr erfolgreicher Trainer als Nachfolger Regazzis verpflichtet werden. Der Deutsche trainierte in den vergangenen vier Saisons das österreichische Snowboard-Team um Anna Gasser und Clemens Millauer. Mit Gasser durfte er in Peking Olympia-Gold im Big Air feiern. Ein Jahr später folgte WM-Gold in der gleichen Disziplin. Zuvor war Cinca selbst aktiver Athlet gewesen. «Wir freuen uns, dass wir Patrick Cinca für unser Team gewinnen konnten. Patrick verfügt trotz seines jungen Traineralters bereits über grosse Erfahrung und Know-How im Snowboard-Sport», so Chef Freestyle Christoph Perreten. 

Pepe Regazzi – ein Monument im Schweizer Snowboard-Sport

Pepe Regazzi war seit 2011 Cheftrainer der Freestyle-Snowboarder. Auf eigenen Wunsch möchte er sich künftig neu orientieren. Regazzi wird dem Schweizer Snowboard-Sport allerdings erhalten bleiben. In welcher Form dies sein wird, ist Gegenstand der Diskussionen in den kommenden Wochen. 

«Es war Mitte der 80er-Jahre, als alles mit dem Snowboarden begann. Ich habe mich sofort in diesen Sport verliebt, und von da an bis heute hat mich die Leidenschaft und Liebe für diesen Sport nie verlassen. Das wird auch in meiner Zukunft der Fall sein. Ich hatte das Glück, unglaubliche Athleten zu trainieren, fantastische  Persönlichkeiten kennenzulernen, und gemeinsam mit ihnen haben wir die Geschichte des Schweizer Freestyle-Snowboardens geschrieben. Wir haben die Schweiz weltweit mit Stolz, Leidenschaft, Spass und viel Arbeit vertreten. Diese Jahre sind und bleiben für mich unvergesslich, sie werden für immer in meinem Herzen bleiben. Jetzt, nach fast 20 Jahren, ist es an der Zeit, die Leitung an jemand jüngeres zu übergeben, der sicherlich neue und motivierende Energie mitbringen wird. Ich wünsche daher meinem Nachfolger alles Gute», so Pepe Regazzi zu seinem Entscheid. 

Pepe Regazzi zog Ende der Achtzigerjahre nach St. Moritz und gab im Engadin während 15 Jahren Snowboard-Unterricht. Daneben bestritt er selbst Wettkämpfe und schaffte den Sprung in den Weltcup. Zusätzlich investierte er viel Zeit in die Trainerausbildung. Im Tessin gründete er um die Jahrtausendwende das erste Freestyle-Team, engagierte sich beim Regionalverband und wurde bei Swiss-Ski in der Saison 2005/06 Assistent von Marco Bruni. 2011 wurde er zum Chef befördert und erlebte in dieser Funktion 2014 an den Olympischen Spielen von Sotschi den grössten Erfolg: Iouri Podladtchikov triumphierte damals in der Halfpipe. Ebenfalls in der Halfpipe holten sich Podladtchikov und Pat Burgener 2017 WM-Silber respektive -Bronze. 

Burgener (2019) und Jan Scherrer (2021, 2023) sprangen nach der Ära Podladtchikov zu drei weiteren WM-Bronzemedaillen. Daneben ist die Bronzemedaille Scherrers an den Olympischen Winterspielen in Peking hervorzuheben. Zwischen 2011 und 2022 war Regazzi ebenfalls für die Disziplinen Slopestyle und Big Air verantwortlich und durfte mit dem Team grosse Erfolge feiern. 2015 triumphierte Elena Könz an den Weltmeisterschaften in Kreischberg im Big Air. Im gleichen Wettkampf holte sich Sina Candrian Bronze. 2017 sorgte der damals noch unbekannte Nicolas Huber mit WM-Silber in Sierra Nevada für Furore. «Pepe Regazzi hat den Snowboard-Sport über Jahre geprägt und verfügt über Wissen, welches in der Szene seinesgleichen sucht. Wird durften gemeinsam grosse Erfolge feiern. Daneben ist er aber auch eine grosse Persönlichkeit. Wir bedanken uns bei Pepe für seine Arbeit, welche von unschätzbarem Wert war, und wünschen ihm weiterhin alles Gute», sagt Sacha Giger, Direktor Snowboard, Ski Freestyle und Telemark. 

«Während meiner Trainerkarriere hat sich für mich folgendes Motto entwickelt: Eine Elite Sportkarriere ist eine Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung, um sich des Sinns des Lebens bewusst zu werden. Unter diesem Motto und mit großer Freude möchte ich in Zukunft mein Know-How und die enorme Erfahrung, die ich in den vielen Jahren an Weltklasse-Wettkämpfen gesammelt habe, für zukünftige Herausforderungen in der Welt des Freestyle-Snowboarding zur Verfügung stellen», schliesst Pepe Regazzi ab. 


Swiss-Ski

Lukas Kurth
Leiter Newsroom & digitaler Content | Kommunikationsverantwortlicher Park & Pipe

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