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Telemarker kämpfen in Mürren um Kugeln und Medaillen

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Zum Saisonabschluss der Höhepunkt: Von heute Mittwoch bis Sonntag trifft sich in Mürren die internationale Telemark-Szene. Denn mit den World Cup Finals und der Junioren-WM stehen gleich zwei grosse Wettkämpfe an. Die Schweizer haben sich viel vorgenommen, Selbstvertrauen tankten sie zuletzt an den Rennen in Rjukan (NOR).

Die Vorfreude im Schweizer Team auf den Telemark Heimweltcup ist gross – die Erwartungen auch. Denn der Chef Telemark Hans-Peter Birchler weiss: «Jeder möchte vor dem Heimpublikum positiv überraschen und überzeugen.» Die Schweiz geht als führende Nation in der Gesamtwertung an das Weltcupfinale in Mürren. Klar sei das Ziel, sich diesen Sieg im eigenen Land nicht mehr nehmen zu lassen, sagt Birchler. Hinzu sollten auch noch einige Kugeln in den Disziplinenwertungen kommen. Beste Chancen dafür bietet sich Nicolas Michel. Er belegt in allen drei Disziplinen entweder Rang eins oder zwei und führt somit auch in der Gesamtwertung. Bei den Frauen liegen die Hoffnungen auf Beatrice Zimmermann, die in der Sprint-Wertung momentan auf dem zweiten Platz klassiert ist und auch noch die Gesamtwertung im Visier hat. Dass die Schweizer in Form sind, bewiesen sie letzte Woche an den Weltcup-Rennen in Rjukan (14.-17. März). Gleich sieben Podestplätze fuhren sie heraus. Zum Auftakt feierten die Frauen im Sprint einen Doppelsieg: Martina Wyss gewann ihr erstes Weltcuprennen vor Beatrice Zimmermann. Zimmermann klassierte sich zudem im Parallel-Sprint auf Rang zwei. Und auch die Männer konnten jubeln: Stefan Matter wurde Zweiter und Dritter im Sprint und Bastien Dayer holte sich ebenfalls zwei Podestplätze mit Rang zwei und drei im Parallel-Sprint. 

Romain Beney Hoffnungsträger der Junioren-WM

16 Swiss-Ski Athleten reisten nach Mürren, darunter auch drei Junioren. Diese werden zum Teil an den Weltcupfinals am Start sein, der Fokus liegt aber auf der Junioren-WM. Alle kamen bereits an FIS-Rennen oder im Weltcup zum Einsatz. Gegenseitig wollen sich die Erfahrenen und die Nachwuchsathleten unterstützen und anfeuern: «Wir sind ein Team. Die Junioren und die Weltcup-Fahrer. So wie wir es die gesamte Saison über auch sind», erklärt Hans-Peter Birchler. Der Teamleader bei den Junioren ist Romain Beney. «Von Romain erhoffen wir uns eine Medaille», so Birchler. Das Junioren-Team ist nicht so stark aufgestellt wie im letzten Jahr. Damals holte Kim Aegerter in allen vier Disziplinen eine Medaille an der Junioren-WM, jetzt gehört sie nicht mehr zu den Juniorinnen. Nachwuchsfahrer im Telemark gibt es nicht viele: «Die meisten Athleten kommen über eine andere Sportart zu uns», sagt der Telemark Chef. Dies wolle man in Zukunft ändern, dazu solle auch die Junioren-WM im eigenen Land beitragen: «Wir wollen den Jungen vor Augen führen, dass man von klein auf Telemark fahren kann und nicht zuerst Skifahren oder Langlaufen muss», erklärt Birchler.

Mürren und Telemark – das passt

Für Mürren sind die Rennen eine Hauptprobe im Hinblick auf 2021. Dann stehen die Telemark-Weltmeisterschaften bevor. «Mürren – Schilthorn hat sich in den letzten Jahren zum eigentlichen Geheimtipp für Telemark-Fans entwickelt», sagt Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn AG. Der Telemark Rennleiter und OK-Präsident Stefan Schär weiss woran dies liegt: «Das Skigebiet ist ideal: breite, bestens präparierte Pisten und eine gute Infrastruktur mit dem Alpinen Sportzentrum.» Mit Martina Wyss aus Lauterbrunnen hat der Gastgeber eine starke Einheimische am Start des Weltcupfinals. Sie holte sich vor einem Monat den Schweizermeistertitel im Sprint und Parallelsprint – und am letzten Mittwoch feierte sie ihren ersten Weltcupsieg.

In Mürren ist alles parat für die letzten Rennen. Am Mittwoch geht es sowohl für die Junioren wie auch für die Elite los mit dem Team Parallel Slalom. Danach wird bis Sonntag um die Weltcup-Kugeln und die Junioren-Titel gekämpft. 

Sämtliche Rennen können im Live-Stream mitverfolgen werden.

Alle Informationen rund um die Rennen in Mürren

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