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Gold für Nicole Good, Bronze für Lindy Etzensperger

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Die Schweizer Frauen heimsten an den Junioren-Weltmeisterschaften in Val di Fassa weitere Medaillen ein. Die Sarganserländerin Nicole Good wurde Weltmeisterin in der Kombination, die Oberwalliserin Lindy Etzensperger errang Bronze im Super-G. Damit steht Swiss-Ski an den Titelkämpfen im Trentino nach 8 der 11 Entscheidungen mit bereits fünf Medaillen zu Buche.

Nicole Good hatte im Super-G den 10. Zwischenrang belegt, doch sie ist eine starke Kombiniererin. Im Europacup errang sie Ende Januar in Les Diablerets einen Sieg, in Kvitfjell war sie Zweite. Im Slalom setzte die 21-Jährige alles auf eine Karte, und das Risiko zahlte sich aus. Eine halbe Sekunde vor der Norwegerin Kaja Norbye holte sie Gold. «Nach dem Super-G war ich ziemlich enttäuscht. Im Slalom wollte ich zeigen, was ich kann, und habe gehofft, dass es nach vorne reicht. Der Start war dann auch ganz gut, dann ging mir aber einmal der Ski etwas weg und ich bin nervös geworden. Da habe ich zu mir gesagt: Dran bleiben und kämpfen», so die 21-Jährige. 

Schweizer Erfolge in der Kombination haben in den letzten Jahren schon fast Tradition: Rahel Kopp hatte den Junioren-Titel 2015 gewonnen, Aline Danioth siegte 2016 und im letzten Winter. «Es ist cool, Nachfolgerin von Aline Danioth zu sein. Sie hat dem Team gesagt, dass wir den Titel in der Schweiz behalten sollen», freute sich Good.

Die 20-Jährige Etzensperger verlor im Super-G auf die siegreiche Norwegerin Hannah Säthereng zwei Zehntel. Ende Januar hatte die Walliserin in Tignes ihren ersten Sieg im Europacup errungen, allerdings im Riesenslalom. Vielleicht deshalb wertete sie ihre Bronzemedaille im Super-G als Überraschung: "Dass es gleich so gut geht, damit rechnete ich nicht." Kein Glück mit den Sekunden-Bruchteilen hatte indes die Freiburgerin Noémie Kolly, die als Vierte drei Hundertstel auf ihre Teamkollegin einbüsste.

Die Frauen haben nun bei jedem der bisher ausgetragenen Rennen eine Medaille gewonnen. Vor Good und Etzensperger hatten Camille Rast (Riesenslalom) und Aline Danioth (Slalom) jeweils Silber errungen. Bei den Männern gewann Lars Rösti Gold in der Abfahrt.