Beim letzten Halfpipe-Weltcup im auslaufenden Jahr sorgten die Schweizer Snowboard Freestyler für einen Exploit. Während Jan Scherrer seinen ersten Weltcupsieg feiert, darf sich Verena Rohrer über den zweiten Rang freuen. Iouri Podladtchikov zog sich nach einem Sturz eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch zu.
Medienmitteilung

Erster Weltcupsieg für Jan Scherrer, erster Weltcup-Podestplatz für Verena Rohrer

Beim letzten Halfpipe-Weltcup im auslaufenden Jahr sorgten die Schweizer Snowboard Freestyler für einen Exploit. Während Jan Scherrer seinen ersten Weltcupsieg feiert, darf sich Verena Rohrer über den zweiten Rang freuen. Iouri Podladtchikov zog sich nach einem Sturz eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch zu.

Bereits in der Qualifikation am Mittwoch erreichte der 24-jährige Jan Scherrer die Bestnote. Am Freitagmorgen (Schweizer Zeit) bestätigte der Toggenburger während der entscheidenden Finalrunde mit 95.50 erreichten Punkten seine starke Form und beendet den letzten Halfpipe-Weltcup in diesem Jahr zuoberst auf dem Podest. Für Scherrer bedeutet dieser Weltcup-Sieg der erste in seiner Karriere überhaupt und der dritte Weltcup-Podestplatz, wobei diese bereits vier respektive sieben Jahre zurückliegen.

«Mein Ziel war das Podest», sagte der Olympia-Neunte von PyeongChang direkt nach seinem Sieg. «Bereits im Training konnte ich grössere Tricks abrufen, wie noch nie zuvor. Da wusste ich, wie viel drin liegen kann, wenn ich meinen Run stehe.» Iouri Podladtchikov startete und stürzte direkt vor Jan Scherrer. Keine einfache Situation, meinte Scherrer: «Ich musste versuchen, das wegzustecken, was Iouri direkt vor mir passiert ist. Doch als ich startete, konnte ich alles ausblenden und meinen Run wie gewünscht fahren. Ich bin überglücklich, dass es mir fahrerisch zurzeit so gut wie noch nie zuvor läuft. Und es tut gut, wieder auf dem Podest zu stehen. Ich war nun oft genug an vierter Position.»

Hinter Scherrer klassierten sich die zwei Japaner Ruka Hirano und Yuto Totsuka. David Hablützel beendet den Contest auf Platz 6. Iouri Podladtchikovs Verletzungspech setzt sich derweil fort: Der Zürcher stürzte im ersten Final-Run und zog sich eine Gehirnerschütterung sowie einen Nasenbeinbruch zu. (Zur News)

Bei den Frauen qualifizierte sich Verena Rohrer als Vierte fürs grosse Finale vom Freitag. In der entscheidenden Runde konnte die 22-Jährige eine Schippe drauflegen und schaffte es als Zweite mit 85.25 Zähler erstmals aufs Podest. Gewonnen hat die Chinesin Xuetong Cai, Dritte wurde die Japanerin Kurumi Imai.

«Die Pipe war super und perfekt geshapt. Einzig der Wind war heute die grosse Challenge. Ich versuchte allerdings, das Beste daraus zu machen. Ich freue mich riesig, dass es heute so gut geklappt hat», berichtete Verena Rohrer.

Auch im Slopestyle-Contest war die Schweiz mit einem Athleten vertreten. Moritz Thönen zeigte einen beeindruckenden Auftritt auf den Rails und heimste auch die höchste Note des Tages ein. Bei den Sprüngen jedoch reichte es nicht ganz bis an die Spitze. Thönen beendete das Finale der Top 10 im 9. Schlussrang.

Die Resultate

Swiss-Ski

Sabrina Aebischer
Kommunikationsverantwortliche Ski Freestyle / Snowboard / Events & Projekte

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