Freeski: Saisonvorschau 2017/18
Medienmitteilung

Freeski: Saisonvorschau 2017/18

Das Swiss Freeski Team ist Ende August im neuseeländischen Cardrona erfolgreich in die Olympia-Saison gestartet. Für die Slopestyler resultierten gleich drei Podestplätze anlässlich des Weltcup-Auftaktes: Giulia Tanno landete bei den Frauen auf dem 2. Platz und mit Andri Ragettli (Rang 2) und Fabian Bösch (Rang 3) standen gleich zwei Schweizer Athleten auf dem Podest der Männer. Bei den Frauen noch nicht am Start war Mathilde Gremaud, die nach ihrem Kreuzbandriss erst seit Mitte Oktober wieder auf dem Schnee trainiert.

Für Bösch war der Weltcup-Auftakt der erste Contest seit der Dew Tour im Dezember 2016. «Ich war sehr nervös, da es der erste Wettkampf seit acht Monaten war. Aber es war auch schön, wieder einmal an einem Contest teilzunehmen. Ich habe das Ganze sehr vermisst», sagt Bösch. Der 20-jährige Engelberger kehrt aus einer langwierigen Fersenprellung zurück, verfeinerte zwischenzeitlich seine Ausdauer und konnte dank der Spitzensportförderung der Armee sein Konditionstraining kombiniert mit der Rehabilitation in Magglingen fortführen.

Saas-Fee – der praktische Heimvorteil
Die wichtige Basis zum Erfolg legt das Swiss Freeski Team um Cheftrainer Dominik Furrer und Slopestyle/Big Air Gruppentrainer Misra Torniainen jeweils ab Juli beim On-Snow Training auf dem heimischen Gletscher in Saas-Fee.

«In Saas-Fee haben wir perfekte Bedingungen und erhalten einen unglaublichen Support vom Team der Bergbahnen Saas-Fee und dem Park-Chef Kobi Würsch», äussert sich Dominik Furrer über den praktischen Heimvorteil. Auch die Skihalle von Bispingen (GER) mit Trainingsschwerpunkt Rails und das Jumpin in Mettmenstetten als Off-Snow-Trainingsstation gehören mittlerweile fix in die Saisonplanung des Swiss Freeski Teams.

Das Halfpipe Team unter der Leitung von Gruppentrainer Greg Tüscher trainierte in Les Deux Alpes, bevor sie mit reduzierter Grösse (Frederick Iliano Kreuzbandriss, Joel Gisler Hirnerschütterung) Ende August an den Start des ersten Weltcups ging. Im neuseeländischen Cardrona gelang dem Nachwuchsathleten Robin Briguet mit Rang 11 sein bestes Weltcup Ergebnis. Mit dem Davoser Rafael Kreienbühl auf Rang 19 platzierte sich ein weiterer Schweizer in den Top 20.

Seit Ende September trainieren die Athleten ebenfalls in der heimischen Halfpipe von Saas-Fee – die weltweit beste Location während dieser Zeit. Anfang Dezember geht die Weltcup-Tour in Copper (USA) weiter. Nach der Jahreswende trainiert das Team in Amerika weiter und kehrt für die letzte Olympiavorbereitung nach Laax und Crans Montana zurück. 

Olympia zum Zweiten
Freeski (Slopestyle und Halfpipe) ist in PyeongChang 2018 zum zweiten Mal olympisch. Ziel ist, Medaillen zu gewinnen. «Aber erwarten können wir dies jedoch nicht in unserem Sport», fasst Christoph Perreten, Chef Freestyle, die Situation realistisch zusammen und sagt weiter, «wir verfügen über ein junges Team mit hohem Zukunftspotenzial.»

«Die Dichte der Topfahrer im Slopestyle ist extrem gross, deshalb braucht es das Gewisse extra, um am gewünschten Tag auf dem Podest zu stehen. Wir haben in diesem Sommer viel an unserer Fitness gearbeitet und sind dank perfekten Trainingsbedingungen in Saas-Fee technisch auf einem hohen Niveau angekommen», ergänzt Cheftrainer Dominik Furrer.

Beim Halfpipe-Team lassen die guten Teilresultate Ende letzter Saison aufhorchen. Joel Gisler rückte näher zur Weltspitze auf und auch die Nachwuchsathleten wie Rafael Kreienbühl oder Robin Briguet setzten sich positiv in Szene. «Eine Finalteilnahme ist in der Halfpipe unser angestrebtes Olympia-Ziel.»

Direkt nach Korea folgt ein weiteres Highlight: Zum sechsten Mal findet der Heimweltcup auf dem Corvatsch statt. Am 3. März wird einmal mehr viel Freeski-Action und Spannung auf dem Hausberg von Silvaplana geboten. 

Doch erstmals freut sich das Team auf eine erfolgreiche Saison, auf nackenhaaraufstellende Performances und spannende Contests. Der Nächste steht Anfang November an: der Weltcup Big Air City-Event in Kopenhagen.

 
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