Skispringen: Simon Ammann mit Fokus auf seine sechsten Olympischen Spiele
Medienmitteilung

Skispringen: Simon Ammann mit Fokus auf seine sechsten Olympischen Spiele

Die Leistungen der Schweizer Skispringer im Sommer Grand Prix waren sehr unterschiedlich. Während Gregor Deschwanden nicht wie gewünscht auf Touren kam, steigerte sich Simon Ammann von Wettkampf zu Wettkampf und belohnte sich zum Abschluss in Klingenthal mit Rang sechs. Besonders zu erwähnen sind seine Fortschritte in der Telemarklandung.

Neben Simon Ammann, der den Sommer Grand Prix auf dem 13. Gesamtrang abschloss, konnten sich auch Gregor Deschwanden, Killian Peier und Andreas Schuler Sommer Grand Prix Punkte erspringen. Mit Podestplätzen im FIS Cup sowie der ersten Top 30 Klassierung im Sommer Grand Prix sorgte Andreas Schuler für positive Schlagzeilen. Das auch an der Junioren WM in Kandersteg mit dem Schweizer Skisprung Team zu rechnen ist, zeigte der Alpencup Sieg von Sandro Hauswirth in Kandersteg sowie Dominik Peter mit konstant guten Leistungen über den Sommer.

Mit den vom Skiclub Alpina St. Moritz organisierten Schweizermeisterschaften in Einsiedeln wurde am 14. und 15. Oktober die letzte Phase der Saisonvorbereitung eingeläutet: Killian Peier (Elite), Sina Arnet (Frauen), ZSV (Teamspringen), Sandro Hauswirth (Junioren) und Yannick Wasser (U16) sind die frisch gekürten Schweizermeister 2017.

Andreas Küttel ergänzt das Trainerteam – Simon Ammann testet in Südkorea

Mit dem Weltmeister von 2009 erhält das Schweizer Trainerteam prominente Unterstützung. «Von Andreas Küttels Präsenz versprechen wir uns einen letzten Schub im Hinblick auf PyeongChang. Andreas arbeitet nicht in erster Line als Trainer, sondern mehr im mentalen Bereich als Sparringpartner für unsere Athleten», sagt Berni Schödler Chef Skispringen. Der in Dänemark wohnhafte Küttel wird das Schweizer Team in ausgewählten Trainingskursen begleiten.

Trainer Ronny Hornschuh und Simon Ammann sind vergangenen Samstag von einer Trainingswoche in Südkorea zurückgekehrt. Neben vielen Trainingssprüngen auf den Olympiaschanzen konnten die beiden auch viele positive Eindrücke von der Oympiaregion sammeln und sich auch mental auf den Saisonhöhepunkt einstimmen. 

Sabrina Windmüller beendet Karriere

Mit Sabrina Windmüller tritt die bisher einzige Schweizer Weltcupsiegerin vom aktiven Skisprungsport zurück. Nach langer Verletzungspause hat sich die Sarganserin im Sommer entschieden vom Spitzensport zurückzutreten.

Die jungen Skispringerinnen haben in diesem Sommer an der Alpencup Tour in Deutschland sowie am FIS-Cup in Kandersteg Wettkampfluft geschnuppert und machen stetig Fortschritte. «Die Mädchen haben uns mit Top 10 Plätzen viel Freude gemacht. Unser Ziel ist es bereits an den Junioren Weltmeisterschaften 2018 in Kandersteg sowohl im Einzel- als auch im Mixed Team Wettkampf Schweizer Skispringerinnen am Start zu haben», sagt Berni Schödler.

Nordische Kombination: Problemlose Vorbereitung in gewohnter Umgebung

Mit dem Trainingskurs auf dem Gletscher im Schnalstal ging für Nordisch Kombinierer Tim Hug ein intensiver Sommer mit fünf Sommer Grand Prix Teilnahmen zu Ende. Mit Rang acht in Planica zum Abschluss deutete Tim Hug sein Potential an. 

Tim Hug und sein bewährtes Trainerteam bestehend aus Constantin Kreyselmeier und Markus Burger können auf eine verletzungsfreie Saisonvorbereitung zurückblicken. Die optimale Zusammenarbeit mit den Norwegischen Kombinierern konnte wie in der vergangenen Saison weitergeführt werden. Tim Hug hat so die Möglichkeit sich mit absoluten Top-Athleten im Training zu messen und die Ressourcen effizient einzusetzen. Auch die Verbindung Sport und Studium hat sich gut eingespielt.

Nach dem Abschluss des Sommer Grand Prix stand ein Gletscher Trainingskurs im Schnalstal auf dem Programm. «Wir sind auf dem richtigen Weg. Tim braucht nun noch einige intensive Einheiten und weitere Schneekilometer, um auf der Laufstrecke noch etwas zulegen zu können», erklärt Trainer Constantin Kreiselmeyer und sagt zu den Saisonzielen: «Ich bin überzeugt, dass Tim Hug die Fähigkeiten hat, sich mit konstant guten Leistungen im Gesamtweltcup in den Top 15 zu behaupten und mit einem Exploit einen Diplomrang an den Olympischen Spielen zu erreichen.»

Junioren Weltmeisterschaften in Kandersteg

Vom 28. Januar bis 4. Februar kämpfen die Skispringer und Nordisch Kombinierer in der Nordic Arena in Kandersteg sowie die Langläufer im Nordischen Zentrum in Ulrichen, Goms um die Medaillen. An neun Eventtagen werden gegen 600 Athleten aus rund 40 Nationen erwartet. Mit Nadine Fähndrich steht die Silbermedaillengewinnerin der letztjährigen U23-Weltmeisterschaften im Langlauf Sprint in Goms am Start und versucht ihre Medaille zu verteidigen. Bei den Skispringern will der einheimische Sandro Hauswirth den Heimvorteil nutzen und eine gleich starke Leistung wie bei seinem Alpencupsieg abrufen.

 
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