Biathlon: Gut vorbereitet in die Olympia-Saison
Medienmitteilung

Biathlon: Gut vorbereitet in die Olympia-Saison

Zuversichtlich steigt das Swiss-Ski Biathlon Team in die olympische Saison 2017/18. Erstmals wird der Winter mit zwei Nationalmannschaftsathletinnen und zwei -athleten in Angriff genommen. Das Team ist mehrheitlich gesund durch den Sommer gekommen und die Vorbereitungen laufen nach Plan. Dank den stetig guten Resultaten der vergangenen Saison verfügt Swiss-Ski für die Olympischen Spiele über fünf Quotenplätze bei den Frauen und Männern.

Alle Teams breit aufgestellt

Das Männerteam um die Teamleader Benjamin Weger und Serafin Wiestner ist mit Mario Dolder, Jeremy Finello, Martin Jäger, Eligius Tambornino und dem erstmals in der Elite startendenden Joscha Burkhalter gut aufgestellt. Den Trainern erlaubt das eine qualitativ gute Auswahl für die Weltcup Wettkämpfe. Mit dem Rücktritt von Ivan Joller hat das Team zwar einen routinierten Athleten verloren, ihn aber als Trainer der TG 2 direkt in die Swiss-Ski Strukturen integrieren können.

Das Frauenteam steigt mit den beiden Leaderinnen Selina Gasparin und Lena Häcki unverändert in die olympische Saison. Selina Gasparin hat ihr Training auf diese Saison hin nochmals intensiviert und Lena Häcki hat an den deutschen Meisterschaften im September bereits aufgezeigt, dass sie läuferisch mit den besten deutschen Athletinnen mithalten kann. Elisa Gasparin hat über den Sommer hindurch einen weiteren Schritt in Richtung alter Stärke gemacht. Aita Gasparin, Irene Cadurisch und Susi Meinen ergänzen das Team auf einem guten Niveau, so dass auch bei den Frauen ein Konkurrenzkampf im Hinblick auf die Weltcup- und Olympiatickets stattfinden wird.

Mehrheitlich verletzungsfrei und gesund durch den Sommer

Nach dem mittlerweile traditionellen Einstieg mit dem ersten Kurs Anfang Mai in Magglingen und dem Radlehrgang auf Kreta trainierten die Teams primär im Nationalen Leistungszentrum in Andermatt/Realp. Zur Abwechslung reisten sie immer wieder für Kurse ins nahe Ausland. «Dank dem neuen Schneeproduktionssystem auf der Lenzerheide werden wir ab dem 1. November in der Schweiz auf Schnee trainieren», erklärt Regli erfreut. Die finale Vorbereitung findet in diesem Jahr wieder in Skandinavien statt. Das Männerteam kam bis anhin praktisch beschwerdefrei über den Sommer/Herbst und präsentiert sich in guter Verfassung.

Fünf Quotenplätze für die Olympischen Spiele

Das Highlight der Saison sind die Olympischen Winterspiele in PyeongChang. Das Schweizer Biathlon Team verfügt dank den stetig guten Resultaten der vergangenen Saison über fünf Quotenplätze bei den Frauen und Männern. «Unsere Zielsetzung für die olympischen Winterspiele sind Top 8 Plätze im Einzel sowie in den Staffeln», erklärt Chef Biathlon Markus Regli.

Auch im Weltcup haben die Biathleten dank dem 9. Schlussrang im Nationenranking der Saison 2016/17 dieses Jahr fünf Startplätze, die Frauen vier. «Im Weltcup streben wir vier Top 30 Plätze in der Gesamtwertung an, in der Nationenwertung Männer und Frauen einen Top 10 Platz», so Regli weiter.

Biathlon Arena Lenzerheide erhält A-Lizenz, IBU Cup schon im Programm

Seit August ist die Biathlon Arena Lenzerheide im Besitz einer A-Lizenz der Internationalen Biathlon Union (IBU). Damit ist der Grundstein für Weltcupveranstaltungen und weitere Grossveranstaltungen in der Schweiz gesetzt. Vom 8. bis 10. Dezember 2017 findet erstmals seit vielen Jahren wieder ein IBU Cup auf der Lenzerheide statt. Die Organisation dieser zweitgrössten, weltumfassenden Wettkampfserie der IBU auf der Lenzerheide ist ein weiterer Schritt in Richtung der angestrebten Durchführung eines Biathlon Weltcups. Mit der Durchführung der Biathlon Junioren WM 2020 folgt ein nächster dazu.

Nachwuchs weiter auf dem Vormarsch

Bedingt durch den jahrgangsmässigen Übertritt ins Elitealter gab es einige Abgänge, welche mit jungen Athletinnen und Athleten kompensiert werden konnten. Insbesondere die jungen Amy Baserga und Niklas Hartweg (beide SC Einsiedeln) haben mit guten Resultaten an den Jugend WM 2017 in Osrblie bereits auf sich aufmerksam gemacht und bilden eine gute Verstärkung für das Junioren-Nationalteam, welches von Sebastian Stalder (SC am Bachtel) angeführt wird. 

Die vor zwei Jahren lancierte Wettkampfserie für Nachwuchsathleten, der IBU Junior Cup, war von Beginn weg ein Erfolg. Mittlerweile nehmen über 20 Nationen an den vier Wettkampfwochenenden teil. Der Alpencup wird dieses Jahr ebenfalls wieder an vier Stationen im Alpenraum durchgeführt. Für die jungen Talente sind die Junioren- und Jugendweltmeisterschaften in Otepää das Pendant zu den Olympischen Spielen für die Elite. Diese Wettkämpfe bringen den Swiss-Ski Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten der Jugend- und Juniorenkategorien ausgezeichnete Vergleichsmöglichkeiten mit den benachbarten Nationen.

 
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