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Snowfarming in Davos – eine zehnjährige Erfolgsgeschichte

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Was vor zehn Jahren als Experiment begonnen hat, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte: das Snowfarming in Davos. Dank übersommertem Schnee entsteht bereits Ende Oktober eine vier Kilometer lange Langlaufloipe, was insbesondere Spitzenathleten schätzen.

In den letzten Wochen wurde im Flüelatal der übersommerte Schnee auf der Snowfarming-Loipe ausgebreitet. Pünktlich zur Eröffnung am Samstag, 28. Oktober verwandelt sich der 20‘000 Kubikmeter grosse und mit Sägemehl abgedeckte Schneehaufen in eine vier Kilometer lange Loipe. „Wir gehören zu den Pionieren im Snowfarming. Wir haben zehn Jahre Erfahrungsvorsprung", erklärt Norbert Gruber, Leiter des Werkbetriebs der Gemeinde Davos.

Frühe Trainingsmöglichkeit für Spitzenathleten und Breitensportler

«Neben den Schweizern Langlauf-Cracks um Dario Cologna haben sich bereits die Nationalteams aus Deutschland, Italien und Frankreich fürs Training angemeldet», erzählt Gruber. Und führt weiter aus: «Die Strecke mit ihren Steigungen und Abfahrten ist genau das, was die Spitzenlangläufer kurz vor dem Saisonstart suchen.» Aber nicht nur die Spitzenprofis profitieren von den frühen Trainingsmöglichkeiten in Davos: Für den Breitensport ist die Snowfarming-Loipe jeweils am Mittag und Abend geöffnet. Später, wenn das restliche Loipennetz geöffnet ist, kann auch die Flüelaloipe jederzeit wieder von allen benutzt werden.

Im ganzen Alpenraum einzigartig

«Unsere Snowfarming-Loipe mit ihrer Länge ist in den ganzen Alpen einzigartig», stellt Gruber fest. «In Davos wird der Grossteil des Schnees in den kältesten Wintermonaten, wenn der Energieaufwand am geringsten ist, produziert. Das macht unsere Anlagen doppelt so effizient, wie solche, die jetzt bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt einschneien.» Oder in anderen Worten: Snowfarming in Davos ist nicht nur für Langläufer wichtig, sondern auch ökologisch gesehen sinnvoll. Eine zehnjährige Erfolgsgeschichte.

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