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Swiss Freeski Tour – Mittendrin statt nur dabei: Volume 4 mit Christoph Perreten

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Vor einem Monat wurde die Saison der Swiss Freeski Tour mit dem Event auf dem Glacier 3000 lanciert. Nächster Event wird der Pre-YOG Event Ende Januar in Leysin sein. Um euch weiter auf dem Laufenden zu halten, fühlen wir involvierten Personen den Puls und wagen in vier Episoden einen Ausblick auf die Saison 2018/19. Den Auftakt machte der Nachwuchsverantwortliche im Bereich Freeski, Alex Hüsler und Dominik "JP" Furrer, Cheftrainer Freeski. Weiter ging es mit Pascal Perret, dem Contest Director der Swiss Freeski Tour. Den Abschluss macht der Chef Ski Freestyle bei Swiss-Ski, Christoph Perreten.

Swiss Freeski bildet das Kernstück der nationalen Organisation von Swiss-Ski in dieser Sportart mit den olympischen Disziplinen Slopestyle, Halfpipe und Big-Air. Doch was genau heisst das und welche Rolle nimmt die Swiss Freeski Tour ein?
Das Konzept von Swiss Freeski basiert auf drei Schlüsselwörtern: Desire, Participation und Breakthrough. Bei den Audi Shred Days soll die Lust am Freeski Sport geweckt werden (Desire). Es gibt viele Kinder, welche lieber Tricks machen, anstatt nur auf der Piste zu fahren. Gemeinsam mit unseren lokalen und regionalen Partnern geben wir ihnen die Möglichkeit, den Sport zu entdecken, zu üben und zu lernen. Die Swiss Freeski Tour bildet die Eventplattform, an denen sich die nationale Szene trifft (Participation). An diesen Anlässen kann sich der Nachwuchs mit den besten Fahrern der Schweiz messen. Die Wettkampflevels der Tour sind so aufgebaut, dass für jede Entwicklungsphase passende Contestangebote bestehen, welche die Athleten in ihrer Entwicklung zum künftigen Topathleten unterstützen.  Das Swiss Freeski Team ist die Struktur für die Athleten mit dem Potenzial zum Durchbruch an die internationale Spitze (Breakthrough). Das Team vertritt die Schweiz erfolgreich an internationalen Wettkämpfen mit dem Gewinn von WM, X-Games und Olympia-Medaillen.

Nebst Nachwuchsathleten spricht die Tour auch den Breitensport an. Wie wichtig ist dieser, um eine Sportart nachhaltig zu fördern?
Der Schneesport bildet unsere Basis. Je breiter diese ist, desto besser ist dies für die Entwicklung und die Bedeutung ihrer Sportarten. Freeski selbst ist sehr vielseitig und geht über die Grenzen des (Wettkampf-)Sports hinaus und fliesst in Bereiche wie Kunst oder Lifestyle ein. Die Grenzen sind fliessend. An den Open Contests auf der Swiss Freeski Tour sind alle willkommen! Diese Vielfalt und Individualität der Riders fördert die Kreativität und Progression im Freeski Sport.

Die Sportart Freeski bekommt in der Schweiz immer mehr Gewicht, auch durch den Olympia-Doppelsieg von Höfflin/Gremaud sowie dem Social Media Star Andri Ragettli. Wie können der Nachwuchs und die Swiss Freeski Tour davon profitieren?
Die steigenden Medien- und Followerzahlen begünstigen die Entwicklung und Bedeutung der aufstrebenden Sportart. Die Stars sind die Vorbilder vom Nachwuchs. Mehrere unserer aktiven wie auch ehemaligen Swiss Freeski Team Athleten engagieren sich in der Nachwuchsförderung und organisieren eigens Freeski Camps für Nachwuchsathleten oder leiten zum Beispiel Vorbereitungscamps für die Kandidaten der Youth Olympic Games Lausanne 2020. Das jeweilige Saisonhighlight bilden die Schweizermeisterschaften im Rahmen der Swiss Freeski Tour, wo sich die Freeski Szene, vom Nachwuchs bis zum Topathleten, zum Saisonabschluss trifft.

Die Swiss Freeski Tour spricht nebst den Elite- und Nachwuchsathleten auch den Breitensport an. Insbesondere den weiblichen Nachwuchs in der Sportart will man fördern. Wie sieht das Vorgehen in diesem Bereich aus?
Im Vergleich zu den Jungs sind die Mädchen im Freeski noch arg in der Unterzahl. Dabei verfügt die Schweiz mit Giulia Tanno, Mathilde Gremaud und Sarah Höfflin aktuell über Weltklasse-Athletinnen. Es tummeln sich auch weitere Freeskierinnen in den Parks der Schweizer Schneesportdestinationen. Oftmals besteht jedoch eine Hemmschwelle beim Einstieg in den Wettkampfsport. Mit dem Projekt Girls Camps lancierten wir per Ende letzter Saison eine Plattform eigens für Freeskierinnen. Anlässlich dieser Camps können die Girls ihr Tricklevel steigern und einen erleichterten Einstieg über Trainingsangebote der Regional-Teams in den Wettkampfsport finden. Auch in der aktuellen Saison wird es wiederum Girls-Camp Angebote geben. Die Daten werden über unsere Social Media Kanäle kommuniziert.

Welche Erwartungen hast du an die nächste Saison der Swiss Freeski Tour?
Ich hoffe, dass über die Audi Shred Days und die Freeski Girls Camps viele neue Gesichter den Weg auf die Tour finden und freue mich auf ein Wiedersehen mit den "Alten" und Bekannten. Gespannt bin ich auf die Entwicklung des Freeski Nachwuchses und darauf, wer als nächstes über die Tour den Sprung ins Swiss Freeski Team schaffen wird. Es wird auch spannend zu sehen sein, welche Nachwuchsathleten sich für die Teilnahme an den Youth Olympic Games Lausanne 2020 aufdrängen werden. Vom Swiss Freeski Tour Event Team und unseren Partnerdestinationen können wir wie gewohnt, die dafür besten Rahmenbedingungen erwarten.

Welche Tipps gibst du den Teilnehmern der Swiss Freeski Tour mit auf den Weg, damit aus ihnen die nächsten Höfflins, Ragettlis oder Böschs werden?
Obwohl Freeski eine Einzelsportart ist, ist das Team rund um dich entscheidend! Fahre mit Spass und mit Kollegen und pusht euch gegenseitig. Folge dem Swiss Freeski Team und triff sie im Park beim Training, auf dem Sessellift in den Schweizer Bergen und im Rahmen der Swiss Freeski Tour. Hol dir die Tipps direkt von den Athleten des Swiss Freeski Teams ab!


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