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Kim Gubser gewinnt Bronze an den Junioren-WM

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Der Davoser Kim Gubser holt an den Junioren-Weltmeisterschaften im Slopestyle-Wettkampf der Freeskier die Bronzemedaille. Für das Schweizer Team bedeutet dies nach Sophie Hedigers Bronzemedaille im Snowboardcross das zweite Edelmetall an den Titelkämpfen im neuseeländischen Cardrona.

Nervenkitzel bis zur letzten Minute: Der 18-jährige Kim Gubser holte sich mit dem dritten und letzten Run im Slopestyle-Wettkampf der Freeskier satte 83.20 Punkte und sicherte sich mit 1.6 Zähler Vorsprung auf den Viertplatzierten, Birk Ruud (NOR), die Bronzemedaille.

«Der Tag verlief perfekt! Bereits im ersten von drei Finalruns konnte ich alles sauber landen. Nach einem verpatzten zweiten Run folgte der dritte, in welchem ich mich nochmals steigern konnte», fasste der Athlet der Sportmittelschule Engelberg zusammen.

Die Rail-Section hatte Gubser im Griff, der erste Kicker war für seinen Geschmack etwas zu klein. «Der reichte knapp für einen Double. Die anderen zwei hatten eine gute Grösse für Slopestyle, so konnte ich einen Switch Left Double Cork 1080 und einen Switch Right Double Cork 1080 machen.»

Hohes Level, riesen Show und eine extreme Dynamik – mit diesen Worten fasste Delegationsleiter Denis Giger das Finale zusammen. Zustimmung erhielt Giger auch von Freeski Coach Alex Hüsler: «Das Niveau war extrem hoch, so dass die ersten sechs Athleten Podestchancen gehabt hätten. Kim gelang heute das richtige Handling auf diesem nicht ganz so einfachen Kurs, die Geschwindigkeit bestens anzupassen, um den Run durchzubringen.»

Der Medaillensatz im Slopestyle-Wettbewerb blieb in europäischer Hand. Gold ging an den Schweden Oliwer Magnusson, Silber an den Norweger Sebastian Schjerve. Der zweite Schweizer Valentin Morel beendete das Finale als Zwölfter.

Snowboarder ohne Exploit

Zeitgleich fand am Freitag zudem die Slopestyle-Entscheidung der Snowboarder statt, wobei die zwei Schweizer Finalisten Ariane Burri und Moritz Boll nicht bis zum Podium vordringen konnten. Burri wurde Fünfte, Boll klassierte sich im 11. Rang.

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