Disziplinen

Höher, weiter, spektakulärer – das ist Freeski. Diese actionreiche Sportart ist das Pendant zum Freestyle-Snowboarden (nur auf zwei Brettern) und hat dieselben drei Disziplinen: Slopestyle, Big Air und Halfpipe.

Seit der Saison 2010/11 sind die Schweizer Freeskierinnen und Freeskier offiziell bei Swiss-Ski integriert – die jüngste Sportart bei Swiss-Ski. Heute ist Swiss Freeski ein internationaler Benchmark, wenn es um Freeski-Strukturen in einem Verband geht.

Im Freeski FIS Weltcup und an den AFP Contests werden mit Slopestyle, Big Air und Halfpipe drei Disziplinen ausgetragen. Mit Ausnahme des Big Airs gehören Slopestyle und Halfpipe zum Wettkampfprogramm der Weltmeisterschaften und der Olympischen Winterspiele.

Slopestyle

Ein Slopestyle-Parcours gleicht einem Skating-Park und besteht aus mehreren Sprüngen (Kickers) und Slide-Elementen (Boxen, Rails etc.). Die Freeskierin oder der Freeskier zeigt mehrere Tricks hintereinander und hat die Möglichkeit, verschiedene Elemente in einem Run zu kombinieren. Bei allen drei Disziplinen wird die Darbietung von Judges (Kampfrichterinnen und Kampfrichtern) bewertet. Dabei spielen Kriterien wie Höhe, Schwierigkeit und Style der Tricks die wichtigste Rolle.

Big Air

Style und Coolness – das ist Big Air. Beim Big Air geht es, wie der Name sagt, hoch in die Luft – bis zu sieben Meter hoch und 25 Meter weit. Vorwärts oder rückwärts geht es mit Flips, Spins und Grabs über die Schanze. Es erfolgt nur ein Sprung, der aber möglichst stylisch ausgeführt wird. Bei allen drei Disziplinen wird die Darbietung von Judges (Kampfrichterinnen und Kampfrichtern) bewertet. Dabei spielen Kriterien wie Höhe, Schwierigkeit und Style der Tricks die wichtigste Rolle.

Halfpipe

Die Halfpipe ist eine halbe, nach oben offene Schneeröhre, in welcher die Freeskierinnen und Freeskier bis zu fünf Meter über den Rand der Halfpipe hinausspringen. In einem Lauf zeigen sie zwischen fünf und acht Tricks, je nach Länge der Halfpipe (100–150 Meter). Bei allen drei Disziplinen wird die Darbietung von Judges (Kampfrichterinnen und Kampfrichtern) bewertet. Dabei spielen Kriterien wie Höhe, Schwierigkeit und Style der Tricks die wichtigste Rolle.