COVID-19
Live
Langlauf
8.50 h
Amy Baserga
Club: Einsiedeln
Biathlon
Team
29.09.2000

Sportinfo

FIS-Nummer3515317
KaderB
Beigetreten in SaisonSaison 2018
TrainingsgruppeJunioren

Ausrüster und Sponsoren

BindungRossignol
Ski/BoardRossignol
StöckeLeki
HandschuheOdlo
Off Snow BekleidungOdlo
SchuheRossignol
BrilleBliz
SponsorButti Bauunternehmung

Favoriten

Mountainbiken, Freunde treffen
Nudel-Auflauf, Fajita
Rivella
Pokljuka

Newsroom

Lena Häcki und Benjamin Weger reüssieren im Sprint

Die Biathleten absolvierten am Vormittag einen Sprint mit Nachladern über 4,5 Kilometer (Frauen) und 6 Kilometer (Männer). Lena Häcki konnte den Tagessieg des Sprintwettkampfes für sich entscheiden, dicht gefolgt von den Schwestern Selina und Aita Gasparin. Bei den Männern siegte Benjamin Weger mit einem Vorsprung von 0.7 Sekunden vor Sebastian Stadler. Serafin Wiestner klassierte sich im dritten Rang. 

In der Alterskategorie der Junioren holen Amy Baserga und Niklas Hartweg souverän den Tagessieg. Der Tagessieg in der Kategorie "Jugend weiblich" geht an Alessia Nager. Schnellster U20 Athleten ist  Aaron Keller

Morgen Samstag starten die Langläufer zum Distanzrennen klassisch bis zum Wasserfall oberhalb von Realp.

Rangliste Sprint Biathlon 

Fünf Swiss-Ski Athleten für den Sporthilfe Nachwuchs-Preis 2020 nominiert
Der Sporthilfe Nachwuchs-Preis ist die bedeutendste Auszeichnung im Schweizer Nachwuchssport. Mit Juliana Suter, Lars Rösti und Cyril Fähndrich, Amy Baserga und Sebastian Stalder sind gleich fünf Athleten von Swiss Ski für diesen wichtigen Nachwuchs-Preis nominiert. Unterstütze unsere Nachwuchs-Talente mit deiner Stimme!
Hartweg und Baserga gewinnen IBU Junior Cup Gesamtwertung
Die beiden Nachwuchs-Biathleten Niklas Hartweg und Amy Baserga gewinnen die Gesamtwertung im IBU Junior Cup.
Amy Baserga im IBU Cup auf dem Podest
Amy Baserga zeigte am Donnerstag auch auf zweithöchster Wettkampfstufe ihre Klasse. Die 19-jährige Schwyzerin wurde in Martell (ITA) im IBU Cup in der Disziplin Super Sprint Dritte.
WM Junioren-Staffel knapp neben dem Podest
Ohne Medaille in der Tasche beendeten am Mittwoch auch die Schweizer Junioren und Juniorinnen den Wettkampftag. Sebastian Stalder, Nico Salutt, Laurin Fravi und Niklas Hartweg trotzten zwar dem Schneesturm und konnten sich lange auf der verheissungsvollen 3. Position halten, mussten im Ziel aber dann mit dem 5. Rang vorlieb nehmen. Bei den Frauen klassierte sich das Quartett um Amy Baserga, Flavia Barmettler, Aline König und Elena Häfliger auf Rang 14.
Auf bestem Weg zur Biathlon-Nation Schweiz

Die aktuell laufende Junioren-WM in Lenzerheide bietet den Schweizer Biathleten die ideale Plattform, um ihr Profil weiter zu schärfen. Die WM soll ein weiterer Schritt auf dem Weg zu höheren Aufgaben sein - sportlich und organisatorisch.

Selina Gasparin musste lachen, als sie Ende Dezember auf frühere Zeiten ihrer Karriere zurückblickte. "Zunächst war ich alleine auf weiter Flur", erzählte die 35-jährige Engadinerin. "Dann kriegten wir eine Staffel zusammen, kämpften aber jeweils gegen die Überrundung." Die Schweiz war in ihrer Geschichte nie eine Biathlon-Nation. Tempi passati.

In diesem Winter lief die Schweizer Frauenstaffel im Weltcup in vier Wettkämpfen dreimal aufs Podest, dazu auch noch Lena Häcki einmal alleine. Es sind erste Früchte der grossen Investitionen in Infrastruktur und Trainer, die Swiss-Ski und private Geldgeber in den letzten Jahren getätigt haben. Sie lassen hoffen, dass die Schweiz tatsächlich noch zur Biathlon-Nation werden könnte. Denn der Nachwuchs macht sich kräftig bemerkbar. Letztes Jahr feierten Niklas Hartweg und Amy Baserga in der Jugend-Kategorie WM-Titel, nun zelebrieren sie mit der Junioren-WM auf heimischem Boden ein Biathlon-Fest.

Dank privatem Investor

Es ist der erste internationale Test für die neue Arena, die in Lantsch/Lenz bei Lenzerheide aus dem Boden gestampft wurde. 2013 fand hier erstmals der Auftakt zur Tour de Ski der Langläufer statt, so richtig investiert wurde aber ab 2016. Innert weniger Monate wurde das Nordic House gebaut mit Schlafräumen, Bistro, Sportgeschäft, Fitnessraum und vielem mehr. Dazu kamen ein Schiessstand mit 30 Plätzen und die Snow Farm, die schon früh im Spätsommer Trainings auf Schnee ermöglicht.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern werden solche Investitionen in der Schweiz kaum je von der öffentlichen Hand finanziert, und auch die Möglichkeiten von Swiss-Ski hätten die über 20 Millionen Franken bei Weitem überstiegen. Da kam ein Glücksfall namens Michael Hartweg zuhilfe. Der gebürtige Schwarzwälder und Vater des 19-jährigen Nachwuchs-Biathleten Niklas, der mittlerweile neben Wollerau auch in Valbella einen Wohnsitz hat, war durch die Entwicklung von IT-Lösungen für Finanzunternehmen zum Multimillionär geworden und investierte im grossen Stil in die Biathlon-Arena. Er ist der Überzeugung, dass die Schweiz mit ihrer Schiess- und Langlauf-Tradition durchaus ein Biathlon-Land ist. "Sie weiss es nur noch nicht", meinte er gegenüber Medienvertretern schmunzelnd.

Aber auch Swiss-Ski, bei dem Biathlon lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt wurde, hat die Zeichen der Zeit erkannt. Im letzten Sommer wurde der ehemalige Langlauf-Profi Gian-Andrea Bundi zum Nachwuchschef ernannt - und der Bündner treibt die Professionalisierung weiter voran. Entscheidend ist für ihn, dass sich auch die Nachwuchsleute zu hundert Prozent auf ihren Sport konzentrieren und ihren Wohnort nach Lenzerheide (oder den zweiten Stützpunkt in Realp im Kanton Uri) verlegen. Die Zeiten, als jeder für sich zuhause auf selber gebastelte Holzscheiben schoss, seien definitiv vorbei.

Weltcup-Anlässe in die Schweiz holen

Erst recht, seit in Lantsch/Lenz eine derart gute Anlage zur Verfügung steht. Die aktuelle Junioren-WM soll dabei ebenfalls nur ein Anfang sein. Swiss-Ski kämpft darum, möglichst bald Weltcup-Wettkämpfe zugesprochen zu erhalten. Im Herbst entscheidet der Internationale Biathlon-Verband (IBU) über die Weltcup-Veranstalter im nächsten Olympia-Zyklus 2022 bis 2026. Die Konkurrenz ist gross, denn Biathlon ist mit seiner hohen TV-Präsenz hoch begehrt, die Hoffnungen sind es aber ebenso. Auch das Schweizer Fernsehen bietet am kommenden Wochenende erstmals einen kommentierten Live-Stream von der Junioren-WM.

Diese gibt eine hervorragende Visitenkarte für höhere Aufgaben ab. Die Stimmung war an den ersten beiden Wettkampftagen hervorragend, mit drei Medaillen gelang auch der Auftakt nach Wunsch. Die Einsiedlerin Amy Baserga gewann beim ersten Start in der höheren Kategorie gegen zumeist ein bis zwei Jahre ältere Gegnerinnen die Bronzemedaille und schwärmte: "Das ist wirklich genial. Schon beim Start spürten wir die Nervosität und die Erwartungen der Fans. Das ist mega cool, so etwas habe ich noch nie erlebt."

Für Selina Gasparin, die ebenfalls vom Engadin nach Lantsch/Lenz gezogen ist, dürfte es angesichts ihres Alters mit einem Heim-Weltcup knapp werden. Amy Baserga darf sich aber berechtigte Hoffnung machen - in der aufstrebenden Biathlon-Nation Schweiz.

Zweimal Bronze für die Schweiz

Den Schweizer Nachwuchs-Biathleten läuft es an den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften in Lenzerheide weiterhin nach Wunsch. Nach der Goldmedaille von Lea Meier am Auftakttag lieferten Sebastian Stalder und Amy Baserga auch am zweiten Tag eine hervorragende Leistung ab. Der Zürcher gewann im Einzel der Junioren über 15 km ebenso Bronze, wie die Schwyzerin im Einzel der Juniorinnen über 12,5 km.

Stalder, der seit bald zwei Jahren in der Bündner Gemeinde Lantsch/Lenz in einer Biathlon-WG lebt, erreichte das Ziel nach einem Fehlschuss im letzten Schiessen, der mit 45 Sekunden Zeitaufschlag zu Buche schlug, mit 46,7 Sekunden Rückstand auf den deutschen Junioren-Weltmeister Max Barchewitz.

Baserga, im letzten Jahr Jugend-Weltmeisterin, bewies auch in der höheren Kategorie mit bis zu zwei Jahren älteren Konkurrentinnen ihre Klasse. Die 19-Jährige aus Einsiedeln büsste im Ziel nach zwei Fehlschüssen 1:16 Minuten auf die fehlerfreie Junioren-Weltmeisterin Anastasia Chaljullina aus Russland ein. Der Medaillengewinn von Baserga ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass sie kurz vor den Titelkämpfen wegen einer Grippe zu fast einer Woche Bettruhe gezwungen war.

Heim-WM für den Schweizer Biathlon-Nachwuchs
In diesem Winter kämpfen erstmals seit 1995 die besten Biathlon-Nachwuchsathleten aus aller Welt in der Schweiz um Edelmetall. Vom 23. Januar bis 2. Februar 2020 werden in der Biathlon Arena Lenzerheide in Lantsch/Lenz insgesamt 16 WM-Wettkämpfe in den Kategorien Jugend und Junioren ausgetragen.
Biathlon: Selektionen für die Jugend- und Junioren-WM 2020

Für die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften 2020 im Biathlon, die vom 23. Januar bis 2. Februar auf der Lenzerheide stattfinden, hat Swiss-Ski die Selektionen vorgenommen. Folgende Athletinnen und Athleten sind für die Titelkämpfe in der Biathlon Arena Lenzerheide in Lantsch/Lenz selektioniert:
 

Junioren (Jahrgänge 1998 – 2000)

Laurin Fravi (Bual Lantsch)
Niklas Hartweg (Einsiedeln)
Nico Salutt (Sarsura Zernez)
Sebastian Stalder (Am Bachtel)
 

Juniorinnen (Jahrgänge 1998 – 2000)

Flavia Barmettler (Schwendi-Langis)
Amy Baserga (Einsiedeln)
Elena Häfliger (Schwendi-Langis)
Aline König (Riehen)
 

Jugend männlich (Jahrgänge 2001 – 2003)

Valentin Dauphin (Bex)
Samuel Kägi (Gotthard-Andermatt)
Yanis Keller (Einsiedeln)
Simon Zberg (Schwendi-Langis)


Jugend weiblich (Jahrgänge 2001 – 2003)

Yara Burkhalter (Zweisimmen)
Seraina König (Riehen)
Lea Meier (Davos)
Marlene Perren (Davos)

So gut schlagen sich Biathlon Jugendweltmeister am Knabenschiessen
Was passiert, wenn Biathleten am Zürcher Knabenschiessen antreten? Genau das wurde am vergangenen Wochenende auf die Probe gestellt, als die Ferienregion Lenzerheide die beiden Biathlon Jugendweltmeister Amy Baserga und Niklas Hartweg ans Probeschiessen schickte.