Heute: Der Direktor und seine Assistentin
20. Dezember 2011
Swiss-Ski: Hinter den Kulissen….

Der Swiss-Ski Direktor und seine Assistentin sind ein eingespieltes Team.

Andy Wenger: "Meine Aufgabe ist es, die einzelnen Puzzleteile beieinander zu halten und an die richtige Stelle zu setzen."

Wenn man so eng zusammenarbeitet, muss die Chemie stimmen.

Michelle Barth: "Eine gute Zusammenarbeit auch in hektischen Zeiten ist das A&0."
Simon Ammann, Dario Cologna, Fabienne Suter oder Didier Cuche – diese Namen kennt fast jedes Kind. Sie alle sind erfolgreiche Wintersportler und gehören in ihrer Disziplin zu den Besten der Welt. Die Sportler im Vordergrund kennt man. Wer aber sind die Leute, die hinter den Kulissen beim Skiverband dafür sorgen, dass Cuche & Co. Topleistungen erbringen können? In loser Folge möchten wir Euch die Mitarbeitenden im Haus des Skisports, dem Sitz von Swiss-Ski, vorstellen.
Den Anfang machen Andreas Chr. Wenger und Michelle Barth. Der Swiss-Ski Direktor und seine Assistentin sind ein eingespieltes Team, auch wenn sie erst seit knapp sechs Monaten zusammenarbeiten.
Andreas Wenger ist für die operative Leitung des Verbandes verantwortlich: „Meine Aufgabe ist es, die einzelnen Puzzleteile beieinander zu halten und an die richtige Stelle zu setzen.“ Der 43-jährige Berner sieht es als grosses Privileg, bei einem der erfolgreichsten Sportverbände des Landes zu arbeiten: „Einen spannenderen Job kann ich mir aktuell kaum vorstellen.“ Nicht immer ist Wengers‘ Job einfach: „Swiss-Ski steht im Fokus der Öffentlichkeit und sorgt für Emotionen – sowohl für positive als auch für negative.“ Der begeisterte Motorradfahrer und Katzenliebhaber (er und seine Frau teilen ihr Zuhause in Hindelbank mit zwei Bengalkatzen) sieht das Ganze jedoch pragmatisch: „Grundsätzlich ist es schön zu sehen, dass der Schneesport in der Schweiz wieder ein Thema ist und es schafft, die Masse zu bewegen.“ Das A und O bei seiner täglichen Arbeit ist für Wenger, sich selbst nicht zu wichtig nehmen und Spass zu haben an dem, was er macht. Dasselbe erwartet der passionierte Musiker (Wenger macht seit 30 Jahren Musik, kann aber immer noch keine einzige Note lesen) auch von seinen Angestellten: „Egal ob einer Trainer, Physio, Sachbearbeiter oder Mitglied des Kaders ist: Wir alle leben und arbeiten für den Sport; diese Tatsache soll stets im Zentrum unseres Handelns sein.“ Bei Swiss-Ski zu arbeiten sei zwar für viele ein Traum-, aber kein 0815-Job: „Es braucht sehr viel Herzblut und auch die nötige Flexibilität für diese Arbeit.“
Michelle Barth ist die rechte Hand von Andreas Wenger und ein echtes Organisationstalent. Sie hat den Terminkalender von CEO Wenger sowie von Swiss-Ski Präsident Urs Lehmann bestens im Griff, organisiert Sitzungen für die GL und das Präsidium, ist zuständig für die Reiseorganisation und die Repräsentationen von Präsidium und CEO im In- und Ausland, organisiert die regelmässig stattfindenden Konferenzen mit den Präsidenten der Regionalverbände und den Disziplinenchefs, zeichnet verantwortlich für Protokolle und weitere Korrespondenz, organisiert die DV und Personalanlässe, und vieles mehr… Kurzgesagt: Michelle ist zuständig für sämtliche administrative Belange von Präsidium, Direktion und Geschäftsleitung. „Eine gute Zusammenarbeit auch in hektischen Zeiten ist dabei unabdingbar“, meint die 31jährige Bernerin. Der passionierten Snowboarderin, die im Winter fast jedes Wochenende auf dem Board steht, gefallen bei ihrer Tätigkeit insbesondere die Vielseitigkeit ihrer Aufgaben in einem spannenden Umfeld sowie die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen interessanten Leuten. Nebst ihrer Arbeit liebt sie das Reisen, fremde Länder und Kulturen und bei dieser Gelegenheit jeweils das Fotografieren der Impressionen. Ihre Freizeit verbringt sie meistens mit Freunden, Konzertbesuchen oder eben auch auf der Piste. Fit hält sie sich unter anderem seit neustem auch mit Zumba, dem von lateinamerikanischen Klängen inspirierten Tanz-Fitness-Programm.
Autor: dfh
Fotos: Swiss-Ski









