Schweizer Exploit an den Junioren Weltmeisterschaften

08. März 2016


Ski Alpin: Junioren WM Sochi


Das erfolgreiche Schweizer Team

Das erfolgreiche Schweizer Team

Beatrice Scalvedi mit der Abfahrts-Silbermedaille

Beatrice Scalvedi mit der Abfahrts-Silbermedaille

Aline Danioth gewinnt die Alpine Kombination

Aline Danioth gewinnt die Alpine Kombination

Jasmina Suter und Melanie Meillard nach dem Riesenslalom

Jasmina Suter und Melanie Meillard nach dem Riesenslalom

Marco Odermatt ist Junioren Weltmeister im Riesenslalom

Marco Odermatt ist Junioren Weltmeister im Riesenslalom

Das Schweizer Team reiste am Sonntagabend mit sechs Medaillen im Gepäck von der Junioren Weltmeisterschaft zurück in die Heimat. Starke Leistungen und grosse Emotionen – Ein Rückblick auf die erfolgreichsten Momente der Schweizer Athletinnen und Athleten in Sochi.

 


Angefangen hat die Erfolgsserie im Abfahrtsrennen der Damen: Beatrice Scalvedi fährt mit nur 7 Hundertstel Rückstand auf Platz 2. Die 20-Jährige startete das erste Mal an einer Junioren Weltmeisterschaft. Ihre grosse Freude teilte sie auf ihrem Facebook-Account mit: „Primo Campiato Mondiale Junior…primo Podio! Stupendo!“

 


Die nächste Medaille liess nicht lange auf sich warten: Im Super G holte Marco Odermatt zwei Tage darauf Bronze. „Es ist wahnsinnig, man geht an ein solches Rennen natürlich immer mit dem Ziel, ganz vorne dabei zu sein. Aber dass dann wirklich eine perfekte Fahrt klappt, das 3 aufleuchtet und bis zum Schluss so bleibt, das ist unbeschreiblich!“, so der 18-Jährige nach dem Rennen.

 


Sogar zwei perfekte Fahrten gelangen Aline Danioth vor genau einer Woche in der Alpinen Kombination: „Es ist unglaublich!“ Die frisch gebackene Junioren Weltmeisterin beendete ihr Rennen mit fast einer Sekunde Vorsprung.

 


Ein Highlight unter vielen

 


Als ein Highlight dieser Junioren Weltmeisterschaft sieht Beat Tschuor, Nachwuchsverantwortlicher Ski Alpin, den Riesenslalom: „Die drei Medaillen zeigen auf, dass wir auch im Riesenslalom Erfolg haben können!“ Marco Odermatt und Jasmina Suter holten Gold, Melanie Meillard Bronze.

 


Mit diesen sechs Medaillen liegt die Schweiz ganz vorne im Medaillenspiegel. Trotzdem relativiert Tschuor den Erfolg des Schweizer Teams: „Der nächste Schritt, der jetzt kommt, ist wichtig. Die Athleten müssen am Boden bleiben und taktisch clever an die nächsten Schritte herangeführt werden!“

 


Auch die Arbeit hinter den Kulissen ist an solchen Events sehr wichtig: „Die Athletinnen und Athleten sind von der Trainercrew sehr gut auf diesen Event vorbereitet worden. Trainer, Serviceleute und unsere Pysiotherapeutin haben eine hervorragende Arbeit gemacht! Es waren sehr interessante und spannende Tage“, so Beat Tschuor. Auch die Organisatoren in Sochi haben ihre Aufgabe, trotz schwierigen äusseren Bedingungen, gut umgesetzt. „Einzig das Essen war kulinarisch eher dürftig, aber wir wussten uns da zu helfen!“

 

 


Autor: moi