Corinne Suter – Glück im Unglück

07. Februar 2016


Ski Alpin: Super-G Garmisch Partenkirchen


Corinne Suter erleidet in Garmisch-Partenkirchen eine starke Prellung am linken Oberschenkel und eine leichte Gehirnerschütterung. Nach dem spektakulären Sturz rutschte die Speedspezialistin selbständig ins Ziel und unterzog sich im Anschluss den Untersuchungen von Teamarzt Walter O. Frey.

 

Suter profitierte heute von ihrer guten körperlichen Verfassung, wobei vielleicht zusätzlich auch noch ein Schutzengel mitgeflogen ist. „Die Sturzbilder haben schwerwiegende Verletzungen erwarten lassen. Wir sind froh, trägt Corinne keine schweren langwierigen Folgen des Sturzes davon“, so Frey vor Ort. Wegen der leichten Gehirnerschütterung sei es aber fraglich, ob die Athletin nächste Woche in Crans Montana bereits wieder an den Start gehen könne, erläutert der Teamarzt mögliche kurzfristige Konsequenzen.

 

Den Sturz erlitt die junge Speedhoffnung des Schweizer Teams im Super-G von Garmisch-Partenkirchen. Die Fernsehbilder zeigen, dass Suter mit dem Ski eine Rille erwischt hat, darauf folgte das ganze Gewicht des Oberkörpers auf den Ski, dieser blockierte und Suter flog über ihre eigenen Rennwaffen. „Es ging alles sehr schnell und ich bin froh, sind die Verletzungen nicht garvierender“, resumiert die Schwyzerin, welche sich nun auf den Heimweg macht.


Autor: fkf

Fotos: keystone