Denise Feierabend auf Rang 12

29. Januar 2012


Ski alpin: Superkombination Damen in St. Moritz


Denise Feierabend ist nach der Superkombination am Freitag auch am Sonntag beste Schweizerin.

Denise Feierabend ist nach der Superkombination am Freitag auch am Sonntag beste Schweizerin.

Maria Höfl-Riesch entscheidet in der Superkombination in St. Moritz das Duell gegen Lindsey Vonn hauchdünn für sich und sichert sich ihren ersten Saisonsieg. Beste Schweizerin war wie schon am Freitag Denise Feierabend.


Die Entscheidung in der zweiten Superkombination in St. Moritz innerhalb von 48 Stunden hielt, was sie nach halbem Pensum versprochen hatte. Lindsey Vonn war mit dem minimen Vorsprung von 23 Hundertsteln in den einen Slalom-Lauf gegangen. Am Ende hatte Maria Höfl-Riesch um drei Hundertstel die Nase vorn. Nach drei zweiten und zwei dritten Plätzen in diesem Winter war der erste Saisonsieg Tatsache. Letztmals hatte die Deutsche vor knapp einem Jahr, Ende Februar 2011 im Super-G in Are (Sd), ganz oben gestanden. Insgesamt kam die Kombinations-Olympiasiegerin zu ihrem 21. Vollerfolg im Weltcup.

Lindsey Vonn muss damit mit ihrem Jubiläum noch warten. Drei Hundertstel schneller, und die Amerikanerin hätte den 50. Sieg im Weltcup auf sicher gehabt. Dritte wurde wie am Freitag Nicole Hosp. Die Tirolerin hatte nach dem Super-G lediglich auf Platz 28 gelegen, machte mit Laufbestzeit im Slalom aber gleich 25 Positionen gut.



Das beste Schweizer Ergebnis lieferte wie schon am Freitag Denise Feierabend ab. Die Engelbergerin vermochte allerdings nicht mehr an jene Leistung anzuknüpfen, die ihr mit Rang 6 ihr bisheriges Bestergebnis im Weltcup eingetragen hatte. Im Super-G hatte sie zwar lediglich 1,3 Sekunden auf die Bestzeit von Lindsey Vonn eingebüsst, doch in ihrer Paradedisziplin Slalom vermochte sie ihr Können nicht vollends abzurufen. Schlussendlich resultierte für Feierabend Platz 12. Lara Gut fand zwar nach sieben Ausfällen und einer Nicht-Qualifikation in den technischen Disziplinen wieder Aufnahme im Klassement. Der 22. Rang entspricht allerdings nicht den Vorstellungen der Tessinerin. Unmittelbar hinter Gut klassierte sich Wendy Holdener, die vor allem im Slalom eine tolle Leistung bot. Die Innerschweizerin verlor im zweiten Durchgang nur 0.55 Sekunden auf Siegerin Höfl-Riesch und 1.85 Sekunden auf die Laufbestzeit von Nicole Hosp. Ebenfalls erfreulich ist das Resultat von Priska Nufer, sie fuhr mit Rang 30 zum ersten Mal in die Punkte.

 

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Autor: Sportinformation/nwl

Fotos: Keystone