Zehn Fragen an Gino Caviezel

21. Februar 2012


Ski alpin: Das Swisscom Junior Team 2012


Gino Caviezel, Jahrgang 1992, C-Kader, SC Beverin.

Gino Caviezel, Jahrgang 1992, C-Kader, SC Beverin.

Am 18. Dezember 2011 gab Gino Caviezel in Alta Badia sein Weltcup-Debüt. Seinen zweiten Welcup-Einsatz hatte er beim Riesenslalom in Adelboden, wo er sich aber leider nicht für den zweiten Lauf zu qualifizieren vermochte.

Am 18. Dezember 2011 gab Gino Caviezel in Alta Badia sein Weltcup-Debüt. Seinen zweiten Welcup-Einsatz hatte er beim Riesenslalom in Adelboden, wo er sich aber leider nicht für den zweiten Lauf zu qualifizieren vermochte.

Die Swisscom unterstützt mit dem Förderprojekt „Swisscom Junior Team“ junge hoffnungsvolle Athleten auf ihrem Weg an die Spitze. Konkret werden jedes Jahr diejenigen Athletinnen und Athleten ins Swisscom Junior Team berufen, welchen die grössten Chancen eingeräumt werden, die Schweiz  an den  jährlich stattfindenden alpinen Junioren Weltmeisterschaften zu vertreten.

 

In den vergangenen Wochen haben wir Euch ein paar dieser Schweizer Hoffnungsträger, welche auf besten Wege sind, für die Schweiz an der nächsten Junioren WM (vom 1. – 9. März 2012 in Roccaraso in den italienischen Abruzzen) am Start zu stehen, etwas näher vorgestellt.

 

Nach Reto Schmidigerurl, A-Kader Athlet Swiss-Ski und mehrfachem Juniorenweltmeister aus Hergiswil, Corinne Suterurl, C-Kader, Wendy Holdenerurl, B-Kader und vierfache Medaillengewinnerin an der Junioren WM 2011, und Andrea Thürlerurl, C-Kader sowie Zweite in der WM-Kombination an der Junioren WM 2011, bildet das Interview mit Gino Caviezel den Abschluss dieser Reihe.

 

 

1. Was ist Deine erste Erinnerung ans Skifahren?

Ich kann mich noch gut an mein erstes Rennen erinnern. Man gelangte nur zu Fuss an den Start. Ich kam als Zweiter ins Ziel, hinter meinem Bruder Mauro. Da ich aber zu jung war, wurde ich disqualifiziert...

 

2. Wolltest Du schon immer Skirennfahrer werden, oder was war Dein Berufswunsch, als Du klein warst?
Schon als ich klein war, stand der Sport im Vordergrund, und es war schon immer mein Traum, als Sportler Geld zu verdienen. Ich wollte entweder Fussballprofi oder  Skiprofi werden. Bis zur zweiten Sekundarklasse spielte ich nämlich leidenschaftlich Fussball und gehörte sogar dem Team Graubünden an (einer Auswahl der besten Spieler aus dem ganzen Kanton, die Redaktion). Schliesslich setzte ich jedoch auf Ski.


3. Ist Dein familiäres Umfeld ebenso angefressen vom Skirennsport? Und wie unterstützt Dich Deine Familie in Deiner Berufsausübung?
Angefressen kann man nicht unbedingt sagen. Sie haben einfach nur Freude an dem was ich mache. Egal welchen Weg ich einschlage, meine Familie ist immer für mich da.

4. Was ist das Faszinierende an Deinem Beruf?
Es gibt nichts Schöneres als früh morgens die ersten Spuren in den Schnee zu ziehen. Ehrlich, ich könnte mir keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen.


5. Was ist dabei weniger cool?

Bei minus 30 Grad die Füsse abzufrieren…


6. Welches ist Deine Lieblingsdisziplin und warum?
Grundsätzlich gefallen mir alle Disziplinen. Dort wo ich zurzeit am schnellsten bin, gefällt es mir natürlich am besten.

 

7. Welche Sportarten übst Du ebenfalls noch aus, sofern Du dazu nebst dem Training noch Zeit findest?Zeit für andere Sportarten bleibt nicht gerade viel, doch für Fussball habe ich immer Zeit...:)

8. Welches sind Deine Ziele für die laufende Saison? Und welches sind Deine längerfristigen Ziele?
Diese Saison ist mein Ziel, konstant in die Europacup Punkte hineinzufahren. Und natürlich die Teilnahme an der Junioren-WM. Langfristig gesehen träume ich von Olympiagold und dem Gesamtweltcup.

9. Welche drei Dinge würdest Du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen?
Ein weiblicher „Survival guide“, Sonnencreme und Rivella rot.

10. Warum ist es wichtig, dass sich Unternehmen wie die Swisscom für den Nachwuchs engagieren? Bedeutet Dir dieses Engagement, sprich das Swisscom Junior Team, persönlich ebenfalls etwas?
Das Engagement solcher Firmen wie der Swisscom ist deshalb wichtig, damit wir auch in Zukunft Erfolge feiern können. Dank dem Swisscom Junior Team gibt es einzelne Zusammenzüge, bei welchen wir auf perfekt präparierten Pisten optimal trainieren können, was natürlich auch meinem eigenen Interesse entspricht.

 


Autor: dfh

Fotos: Keystone