Sieg für Cologna in Sedrun

31. Januar 2016


Langlauf: Surselva Marathon


Im ersten Rennen nach seiner Wadenverletzung sicherte sich der Münstertaler Dario Cologna nach einem begeisternden Ziel-Sprint gegen Ilya Tschernousov das begehrte Steinbockgehörn. Bei den Frauen siegte die Luzernerin Claudia Schmid.

 

 Die hochkarätige Besetzung mit Dario Cologna, Curdin Perl, Ilya Chernousov usw. zog trotz starkem Schneefall sehr viele Zuschauer an. Und die wurden für ihr Kommen mit einem spannenden Rennen auf der neuen Strecke belohnt. Dank der Riesenarbeit der Sedruner Organisatoren war die Loipe in einem tadellosen Zustand.

 

Die Favoriten setzten sich von Beginn weg an die Spitze des Rennens. Neben Cologna, Chernousov und Perl, waren in der ersten Runde auch noch der Liechtensteiner Philipp Haelg, der Davoser Linard Kindschi, der Ragazer Marius Danuser und Biathlet Eligius Tambornino (Trun) mit dabei.  Am Ende der ersten 12,5 Kilometer fiel die Vorentscheidung, als sich Cologna, Perl und Chernousov von den übrigen erfolgreich absetzen konnten. Das Trio blieb bis zum Schluss zusammen und so kam es im letzten Aufstieg zum Sportplatz Dulezi zu einem begeisternden Sprint vor einer überaus stimmungsvollen Kulisse. Cologna zog von der Spitze an, Chernousov versuchte noch an Cologna vorbeizukommen. „Ich hatte keine Chance gegen Dario, er war stärker“, so der Kommentar des Russen.

 

Weltcup-Rückkehr

 

„Es war ein gutes Rennen für mich, ich bin sehr gerne nach Sedrun gekommen, die Wade hat gehalten und jetzt schaue ich weiter“, meinte Sieger Cologna. Er plant nun am kommenden Samstag in den Weltcup beim prestigeträchtigen 50-km-Rennen am Holmenkollen in Oslo zurückzukehren.

 

Vorjahressieger Curdin Perl wurde Dritter mit einem Rückstand von neun Sekunden. „Ein tolles Rennen auf einer einmal mehr schönen Strecke. Die Stimmung war fast wie auf der Alpe Cermis“, äusserte sich Perl zufrieden mit dem dritten Platz. Auf dem ausgezeichneten vierten Platz landete der junge Davoser Linard Kindschi.

 

Weniger prominent war das Feld der Frauen. Die Luzernerin Claudia Schmid gewann mit einem Vorsprung von 1:43 Minuten auf die Swiss-Loppet-Leaderin Christa Jäger (Vättis). Beste Bündnerin wurde die Maienfelderin Alexandra Nina Schab (Maienfeld) auf dem siebten Rang. Den Mini-Surselva über 12,5 Kilometer entschieden Nachwuchs-Biathlet Till Wiestner (Trin) und Stefanie Arnold (Unterschächen) für sich.


Autor: Christian Weder