Tanja Schärer bei den Besten

21. Januar 2012


Freestyle: Aerials in Lake Placid


Die Urdorferin Tanja Schärer startet vielversprechend in die neue Saison. Beim ersten von zwei Weltcups in Lake Placid (USA) springt sie auf Platz 7 und bestätigt ihr Topresultat von Mont Gabriel (CAN), wo sie Vierte wurde. Bei den Männern sorgte Thomas Lambert mit einem 9. Rang für ein top-ten-Resultat.

  

Im Moment ist es Tanja Schärer die im Schweizer Freestyle-Aerials Team den Takt angibt. Als einzige Dame in der ohnehin schon kleinen Schweizer Delegation sorgt sie für die Lichtpunkte. Nach ihrem Karrierebestresultat im Weltcup von Mont Gabriel (CAN) vor einer Woche (4.) bestätigte sie ihre Fortschritte mit Rang 7 im ersten Weltcup in Lake Placid. „Wenn ich den Schwierigkeitsgrad noch etwas steigern kann, liegt noch mehr drin“, meint die 22-jährige Schweizerin. In der Weltcup Gesamtwertung liegt sie auf Rang 4.  

  

Bei den Männern überzeugte Thomas Lambert mit Platz 9. Zwar konnte auch er die Spitzenpositionen der Chinesen nicht gefährden, war aber mit seiner Leistung zufrieden. „Ich habe vor allem den Quali-Sprung sehr gut gestanden, das gibt Sicherheit und Selbstvertrauen“. Einen Rückschlag hinnehmen musste Renato Ulrich.  Bei seinem Dreifachsalto mit vier Schrauben überdrehte er bei der Doppelschraube und konnte die Landung nicht stehen: Als 25. reichte dies nicht für den Final. Verbessert gegenüber Mont Gabriel hat sich Andreas Isoz mit einem schönen Full-Full-Full und einer perfekten Landung. Für einen Spitzenplatz wird auch er wieder eine vierte Schraube einbauen müssen. „Daran arbeiten wir“, meint Michel Roth, „wetterbedingt konnten wir weniger Sprünge mit vier Schrauben trainieren als geplant aber die Sicherheit kommt langsam zurück“.

  

Neue Weltcup-Formel bewährt sich

Bisher sprangen alle Teilnehmer eine Qualifikation. Die besten zwölf nahmen ihre Punkte mit und bestritten anschliessend den Final. Neu ist, dass die Finalisten ihre Qualipunkte nicht in den Final mitnehmen. Im ersten Finaldurchgang scheiden dann die letzten acht aus und die vier Besten ermitteln in einem „Super Final“ den Sieger. Auch dieser letzte Durchgang wird ohne Vornoten gewertet. „Diese neue Formel kommt bei den Athleten gut an und für die Zuschauer wird der Wettkampf spannender“, fasst Michel Roth die Erfahrungen der ersten Weltcupspringen zusammen.
  

Morgen Sonntag wird in Lake Placid ein weiterer Aerials Weltcup durchgeführt.
  

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