«Präsidialer» Spirit für den Weltcup in Japan

25. Februar 2016


Moguls: Weltcup in Tazawako (JPN)


Das Swiss-Ski Team reiste bereits am 19. Februar nach Japan, in der Absicht, vor dem Weltcup in Tazakwako zu trainieren. Leider waren seitens der Veranstalter jedoch noch keine Trainingseinheiten auf der Moguls-Piste möglich, so dass die Schweiz- wie auch weitere Nationen aus Europa - kurzfristig ins Skigebiet Shizukuishi umdisponieren mussten. «Dank der Unterstützung der russischen Equipe rund um Steve Fearing konnten wir die Trainingstage in Japan schlussendlich ‹retten›», erklärt Fred Weiss, Cheftrainer vom Swiss-Ski Moguls Team. «Sie haben für uns den Transport vom Flughafen und die Hotelreservation organisiert und sich vor allem um die Pistenpräparation gekümmert.» Leider konnte aber die Strecke nicht wie gewohnt bearbeitet werden, da es an der steilsten Stelle zu wenig Schnee hatte.

 

«Zu unserer Freude stellten wir  vor Ort fest, dass wir am gleichen Abschnitt trainierten, an welchem Urs Lehmann 1993 seinen Weltmeistertitel in der Abfahrt gewonnen hatte», berichtet der Trainer. «Der präsidiale Erfolgs-Spirit war im ganzen Schweizer Team zu spüren!» Zusätzlich half dieser Trainingsort, dass die Schweizer Equipe ein Gespür für die speziellen, asiatischen Verhältnisse erhielt. «Das wird uns für die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele sehr nützlich sein», erklärt Weiss. 

 

«Der ‹japanische› Schnee ist sehr speziell», führt Fred Weiss weiter aus. «Ich bin gespannt, ob er sich in etwa so verhält, wie derjenige in Südkorea. In diesem Fall wird es für uns sehr wichtig sein, dass wir auch im Vorfeld von Pyeongchang ein Trainingslager in Asien einplanen können.»

 

Das Programm von Tazawakourl

 

Aufgebot Weltcup Tazawako (JPN):

Deborah Scanzio (1986/Airolo)

Marco Tadé (1995/Airolo)


Autor: ehg

Fotos: Swiss-Ski