Wiestner und Häcki mit Top Platzierungen

05. März 2016


Biathlon: WM Sprint der Frauen und Männer in Oslo (NOR)


Serafin Wiestner

Serafin Wiestner

Martin Jäger

Martin Jäger

Lena Häcki

Lena Häcki

Irene Cadurisch

Irene Cadurisch

Sprint der Männer

 

Mit dem 11. Rang im Sprint von Oslo konnte Serafin Wiestner seine momentane Top Form erneut bestätigen. Der Bündner leistete sich stehend einen Fehlschuss und zeigte mit der 20. Laufzeit eine solide Leistung in der Loipe. Am Ende fehlen nur fünf Sekunden auf einen Top 10 Platz. Für Wiestner ist es das zweitbeste Karriereergebnis, nach dem fünften Rang im letzten Weltcuppsprint von Presque Isle (USA). Mit knapp einer Minute Rückstand auf den Sieger Martin Fourcade und nur 30 Sekunden Differenz auf das Podest hat der 25-jährige eine sehr gute Ausgangslage für den morgigen Verfolgungswettkampf. Auch Martin Jäger konnte mit seinem Rennen zufrieden sein. Der Quereinsteiger, der 2011 noch als Langläufer an der Nordischen WM in Oslo am Start war, liess stehend zwei Scheiben stehen und platzierte sich auf dem 48. Rang. Weniger gut lief es Teamleader Benjamin Weger. Der Obergommer muste ebenfalls zwei Strafrunden drehen und kam auf Platz 51. Mario Dolder (3) verpasste mit dem 66. Platz die Qualifikation für das morgige Jagdrennen.

 

Seriensieger Martin Fourcade (FRA) sicherte sich seine zweite Goldmedaille. Zweiter wurde Ole Einar Bjoerndalen (NOR), Dritter der Ukrainer Sergey Semenov. 

 

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Sprint der Frauen:

 

Lena Häcki konnte den Schwung der beiden Silbermedaillen an den Junioren Weltmeisterschaften mitnehmen und lieferte im WM Sprint der Frauen eine gute Komplexleistung ab. Mit einem Schiessfehler und der 40. Laufzeit zeigte die 20.-jährige ihr bestes Rennen des diesjährigen Weltcups. Auf der letzten Runde konnte Häcki noch einmal Kräfte freisetzen und mehrere Läuferinnen vor ihr überholen. Mit dem 21. Rang hat sie auch für das morgige Rennen eine Top Ausgangslage. Irene Cadurisch lieferte mit einem Fehler und dem 46. Platz ebenfalls eine ansprechende Leistung. Die beiden Gasparin Schwestern erwischen einen gebrauchten Tag und konnten sich nicht für die Verfolgung qualifizieren. Selina Gasparin, die mit einer sehr frühen Startnummer und Schneefall vor dem Rennen mit einer langsamen Loipe zu kämpfen hatte, musste drei Mal in die Strafrunde abbiegen und lief auf den 67. Platz, Aita Gasparin (3) wurde 73.

 

Für die Norweger feierte Lokalmatadorin Tiril Eckhof die erste Goldmedaille der Gastgeber an der diesjährigen Weltmeisterschaft. Es folgten Marie Dorin Habert (FRA) und Laura Dahlmeier (GER) auf den Plätzen zwei und drei.

 

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Autor: cri

Fotos: NordicFocus