Sport und Familie im Schneegestöber geniessen

09. Januar 2012


Rivella Family Contest Hoch Ybrig


Emsiges Schneetreiben, Wind, Graupel und Nebel waren die Begleiter der 63 rangierten Familien.

Emsiges Schneetreiben, Wind, Graupel und Nebel waren die Begleiter der 63 rangierten Familien.

Am schnellsten unterwegs waren die Familien Pfyl aus Wilen (Zweite, links), Duft aus Adliswil (Sieger, Mitte) und Oberlin aus Freienbach (Dritte, rechts).

Am schnellsten unterwegs waren die Familien Pfyl aus Wilen (Zweite, links), Duft aus Adliswil (Sieger, Mitte) und Oberlin aus Freienbach (Dritte, rechts).

Der Rivella Family Contest ging am letzten Sonntag auf Hoch-Ybrig bei hochwinterlichen Verhältnissen über die Bühne. 63 Familien konnten rangiert werden. Als Sieger konnte sich Alfred Duft mit Cedric (Jahrgang 2000) und Philipp (2002) aus Adliswil feiern lassen.

Mit Startnummer eins eröffnete Swiss Ski-Präsident Urs Lehmann mit Conny und Nina um 10 Uhr den Plauschwettkampf. Der hohe Gast war anlässlich der Rangverkündigung mit dem Verlauf des Anlasses hoch zufrieden. „Es ist einfach genial, wenn so viele Familien mit ihren Kindern den Skisport geniessen“, lobte er die anwesenden Eltern. Zudem bedankte er sich bei der Hoch-Ybrig AG für die tollen Anlässe im Verlaufe des ganzen Winters.
Hoch-Ybrig-Geschäftsführer Wendelin Keller bedankte sich vor allem bei den teilnehmenden Familien sowie den Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten. „Die Kinder werden noch in zehn Jahren davon erzählen, welch schönen Tag sie im Hoch-Ybrig verbringen durften“, zeigte er sich überzeugt.

„Was kommt nach Ammann?“

Swiss Ski-Präsident Urs Lehmann erwähnte speziell die kleine Sprungschanze, die vom Disziplinenchef Skisprung und Nordische Kombination, Berni Schödler, am Morgen eigens mit der Schaufel gebaut worden war. „Wir wollen die Kids abholen und animieren, es auch mal über eine kleine Sprungschanze zu probieren. Mit der Anwesenheit des Disziplinenchefs zeigen wir auf, wie wichtig wir die Nachwuchsarbeit im Skisprung nehmen.“

Runterkommen oberstes Ziel

Für einmal ging es nicht in erster Linie um den Sieg oder Hundertstelssekunden, schon gar nicht bei diesem Wetter. Nebel, Graupel, Schneeschauer, Schneegestöber und Wind sorgten für hochwinterliche Verhältnisse. Diesmal stand eine Ski-Veranstaltung ohne Stress und Hektik auf dem Programm. Im Vordergrund standen ganz eindeutig die Teilnahme und ein Plauschtag für die ganze Familie.
Gestartet wurde nur in einer einzigen Kategorie. Eine Mannschaft wurde gebildet aus drei bis fünf Familienmitgliedern, wobei ein Elternteil und mindestens ein Kind unter 14 Jahren dabei sein mussten.

Familien bestens bedient

Dieser Plauschtag wurde auch noch mit günstigen finanziellen Bedingungen sowie einer Reihe von attraktiven Preisen verschönert. Im Preis von 85 Franken inbegriffen waren das Startgeld für das Rennen, die Tageskarten für maximal fünf Startende sowie ein origineller Zielimbiss und tolle Naturalpreise. So bekamen die Familien am Ziel eine heisse Wurst mit Brot sowie ein Rivella oder eine Bouillon. Als Einheitspreis wurde den Familien ein Beach-Set und ein Sechserpaket Rivella gratis abgegeben. Den ganzen Tag über konnten Skis der Marke Atomic gratis getestet werden. Möglich machten all diese Grosszügigkeit unter anderen Reka, Rivella, Swisscom, Swiss Ski, Atomic, Schweiz Tourismus, Schweizer Familie, Raiffeisen, Helvetia, Alpiq, Kinderzeitschrift MAX und die Hoch-Ybrig AG.
 
Pechvogelpreis für Einheimischen

An der Rangverkündigung erreichte die tolle Ambiance ihren Höhepunkt. Die Spannung wuchs nochmals an, als die Verlosung anstand. Sechs Familien kamen in den Genuss von Reka-Gutscheinen im Werte von bis zu 500 Franken. Verlost wurden weiter ein Startplatz an einem nächsten Family Contest und diverse Familien-Tageskarten. Der Pechvogelpreis ging dieses Mal an den einheimischen Kurt Marty, den es bei der Fahrt vom Sternen zum Start erwischte und ins Spital eingeliefert werden  musste.

Zufriedene Gesichter allenthalben

Dass mit all dem Erwähnten sich wohl mehr oder weniger alle Teilnehmenden als glückliche Sieger fühlen konnten, versteht sich von selbst. Erstellt wurde aber dennoch auch eine Rangliste. Die drei schnellsten Familien durften aufs Podest steigen und eine schöne Anhängemedaille in Gold, Silber und Bronce in Empfang nehmen.
Sieger wurde die Familie Alfred Duft mit Cedric (Jahrgang 2000) und Philipp (2002) aus Adetswil. Die Siegerzeit betrug 46,62 Sekunden.
Auf Rang zwei fuhr dieses Mal die Familie Roland und Carmen Pfyl mit Jenny (2001) aus Wilen. Den dritten Platz eroberte sich die Familie Hansruedi und Yvonne Oberlin mit Svenja (2000), Saskia (2002) und Nils (2006) aus Freienbach.

 

.pdfRangliste (2.6 MB)

 

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Autor: Konrad Schuler