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Die mit den blauen Jacken

06. Januar 2017


Juskila: Tag 6 – Das Juskila-Leiterteam


Von frühmorgens bis spätabends stehen sie im Einsatz. Sie beschäftigen die 600 Jugendlichen, übermitteln ihnen die Freude am Schneesport, verraten Tipps und Tricks auf der Piste und haben jederzeit ein offenes Ohr, falls mal die Krankheit "Heimweh" droht anzuschleichen. Das sind sie: Die 150 freiwilligen Leiterinnen und Leiter; die mit den blauen Jacken.
 

Von den Ski- und Snowboardleiter, über die Verpflegungstruppe und den Kantonsleiter bis hin zum Krankenstationsteam – im Juskila braucht's jeden. Während acht Tagen stehen die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter 24 Stunden lang bereit.
 

Wenn jedes Zahnrad einer solch grossen Logistik ineinandergreift, ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Erst dann können 600 Jugendliche eine unbeschwerte Schneesportwoche geniessen.
 

Auch in der Werkstatt sitzt jeder Handgriff, der Transport ist pünktlich und der Arzt hilft bei allen Blessuren. Und kommt die Krankheit "Heimweh" auf leisen Sohlen dahergeschlichen, so haben die Kantonsleiter jederzeit ein Gegenmittel auf Lager.
 

Flexibilität gehört dazu
 

Wetterkapriolen können das geplante Programm ordentlich durchmischen. Aber das gehört dazu; schliesslich findet Schneesport draussen statt und das erfordert ein gewisses Mass an Flexibilität.
 

So kommt es immer mal wieder vor, dass die Langlaufstunde kurzerhand mit einem Orientierungslauf ersetzt oder die geplante Fackelabfahrt zu einem Lagerfeuer umfunktioniert wird. Einen Plan B habe man immer auf Lager, berichten die Leiter.
 

So sind und wirken sie eben. Die mit den blauen Jacken. Entspannt. Beruhigt. Zufrieden. Wie die Farbe selbst.
 

Gian und seine Gruppe tasteten sich heute bei fantastischem Winterwetter ans Formationsfahren ran. Wie das wohl endet?


Fotos: Flurin Bergamin | Video: Pirmin Balmer