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Das Juskila 2017 sagt auf Wiedersehen

08. Januar 2017


Juskila: Tag 8 – Das 76. Jugendskilager geht zu Ende


Emotionaler Abschied nach 168 gemeinsamen Lagerstunden.

Emotionaler Abschied nach 168 gemeinsamen Lagerstunden.

Die farbenfrohe Eröffnungszeremonie auf dem Kronenplatz.

Die farbenfrohe Eröffnungszeremonie auf dem Kronenplatz.

Wow, was für eine Ehre: Die Bergbahnen Lenk überreicht dem Juskila eine eigene Piste.

Wow, was für eine Ehre: Die Bergbahnen Lenk überreicht dem Juskila eine eigene Piste.

Zeit für Schneesport! Davon gab's die letzte Woche viel.

Zeit für Schneesport! Davon gab's die letzte Woche viel.

Vor 168 Stunden kamen 600 Jugendliche an der Lenk im Simmental an. Heute, acht Tage später, kehrt wieder Ruhe ein im Kurs- und Sportzentrum KUSPO. Das 76. Jugendskilager ist Geschichte. Es ist Zeit, Abschied zu nehmen und auf die Highlights zurück zu blicken.
 

Einen ersten Glanzpunkt setzte die feierliche Eröffnungszeremonie am Montag. In Anwesenheit von Bundeskanzler Walter Thurnherr, Regierungsrat Adolf Stricker, Skirennfahrerin Joana Hählen und Skicrosserin Priscillia Annen liessen die 600 Juskilaner ihre farbigen Ballone in den Lenker Nachmittagshimmel steigen. Das war der Startschuss für eine Woche Schneesport und Lagerleben.
 

Während die Ski-, Snowboard- und Langlaufleiter die Jugendlichen auf dem Schnee beschäftigten, sorgten die Kantonsleiter für ein abwechslungsreiches Abendprogramm. 
 

Juskila-Piste
 

Der nächste Gänsehautmoment folgte kurz nach Lagerhälfte: Die Bergbahnen Lenk überreichte dem Juskila eine eigene Piste!
 

Mit dabei waren der Alt-Bundesrat Adolf Ogi, Schwinger Remo Käser sowie die Volksmusikanten Mike und Melanie Oesch von Oesch's die Dritten. Letztere war positiv überrascht über das Treiben an der Lenk: "Es ist eindrücklich zu sehen und es erinnert mich sehr gut an meine Skilagerzeiten!"
 

 

Zahlen zum Lager

 

So viel Bewegung macht Hunger. Das weiss auch die Verpflegungschefin Nadja Zihlmann und ihr Team. Sie verteilten täglich 2'250 Essensportionen. Entsprechend lang war der Einkaufszettel: 300 Kilogramm Birnen und Äpfel, 670 Kilo Brot, 180 Liter Sirup, 225 Liter Rivella und 667 Lunchpakete für die Heimreise.
 

Auch die Krankenstation hatte in diesem Jahr einiges zu tun: "Wir hatten viele Grippe- und Magen-Darm-Patienten", berichtet der Lagerarzt Beat Thoët.
 

Abschiedstränen und Vorfreude
 

Heute Vormittag stand der Extrazug an der Lenk bereit. Er brachte die Jugendlichen zurück ins Unterland. Zurück in ihren Heimatkanton.
 

Ein emotionaler Moment für die Jugendlichen. Da blieb nicht jedes Auge trocken, als sie sich von den neu gewonnenen Freunden verabschieden mussten. Doch umso schöner ist die Vorfreude auf ein erneutes Zusammenkommen. 
 

Auf Wiedersehen, Au revoir, Arrivederci, A revair Juskila! Bis im nächsten Jahr, wenn es heisst: Willkommen zum 77. Juskila!
 
 

Nach 168 Lagerstunden heisst es nun zurücklehnen, Füsse hochlagern und die ganzen Eindrücke Revue passieren lassen:


Fotos: Flurin Bergamin | Video: Pirmin Balmer