Fravi nur knapp an einer Medaille vorbei

01. Februar 2010


Junioren-WM Ski Alpin: Super-G der Herren


Als 4. nur knapp eine Medaille verpasst: Jonas Fravi.

Als 4. nur knapp eine Medaille verpasst: Jonas Fravi.

Konnte trotz Enttäuschung noch lächeln: Justin Murisier

Konnte trotz Enttäuschung noch lächeln: Justin Murisier

Am zweiten Tag der Junioren Weltmeisterschaften in der französischen Mont-Blanc Region zeigten die Schweizer eine starke Leistung: Beim Super-G in Megève verpasste Jonas Fravi als 4. eine Medaille nur knapp. Mit Nico Caprez auf dem 6. und Justin Murisier auf dem 8. Rang fuhren insgesamt drei Schweizer in die Top Ten.

 

Lange konnte Jonas Fravi mit einer Medaille liebäugeln, am Ende reichte es doch nur für den undankbaren vierten Platz. Als der mit Nummer 10 gestartete Bündner die Ziellinie überquerte, leuchtete die 2 auf und Fravi konnte sich auch danach eine ganze Weile auf einem Podestplatz halten. Erst der mit Nummer 34 gestartete Franzose Maxence Muzaton verdrängte mit der neuen Bestzeit den Schweizer vom dritten Rang. Trotz der knapp verpassten Medaille zeigte sich Fravi zufrieden mit seiner Leistung: „Für einen Super-G ist das Resultat nicht schlecht.“ Der Abfahrt vom kommenden Samstag schaut der Speed-Spezialist erwartungsvoll entgegen: „Das Ziel ist ganz klar eine Medaille.“

 

Ebenfalls eine starke Leistung zeigte Nico Caprez. Mit der Startnummer 49 ins Rennen gegangen, erreichte er den ausgezeichneten 6. Rang. Nicht wie gewünscht lief es dagegen Justin Murisier: Nach einem Fehler im Flachstück landete er schliesslich auf  Rang 8 und ärgerte sich brutal über seinen Aussetzer: „Ich möchte das ganze Rennen nochmals von vorne beginnen“, meinte ein sichtlich enttäuschter Murisier im Ziel. Für den 18-jährigen Newcomer bietet sich aber bereits morgen Gelegenheit zur Wiedergutmachung: Am Nachslalom (live auf Eurosport) gehört Justin Murisier zu den Favoriten.

 

Für Gabriel Anthamatten sind die Junioren-Weltmeisterschaften hingegen bereits vorbei. Wegen Rückenproblemen ist der Walliser heute wieder zurück in die Schweiz gereist. Am Vortag klassierte sich Anthamatten im Riesenslalom trotz Schmerzen noch auf dem 16. Rang.  

 

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Autor: David Hürzeler